Donnerstag, 10. Januar 2008

Teenage Mutant Ninja Turtles

Cowabunga! The Turtles are back!

Nach den mehr oder weniger peinlichen Real-Umsetzungen der Comics von Kevin Eastman und Peter Laird wagen sich die Weinstein Brüder nun an eine Umsetzung. Und wie es sich für einen Comicstoff gehört diesmal als Computeranimation. Zwar bekomme ich vor lauter animierten Ratten, Mäuschen, Eichhörnchen, Bären, Pinguinen, Insekten und dem anderen Gekröse so langsam aber sicher das Kotzen, aber für die Turtles genehmige ich eine Ausnahme.

Also am Anfang war das Ooze.. eine Chemikalie, die in New Yorks Kanalisation gekippt dafür sorgte, dass es zu einigen Mutationen kam. Zum einen wäre da Splinter, ein Kung Fu Meister aus Japan, den es nach New York verschlug, nachdem ihn sein Rivale Shredder ausgebootet hat. Splinter kommt zeitgleich mit dem Ooze (nur zufällig nahe am Begriff "Booze" (Alk)?) und einer Ratte in Kontakt. Dadurch mutiert er zu einer großen Ratte von humanoider Statur. Da seine vier Schildkröten ein ähnliches Schicksal erleiden, hat Splinter auf einmal vier menschengroße Schildkröten zu versorgen, die wie er auf zwei Beinen gehen. Er trainiert die Turtles in der Kampfkunst und in Ethik und lässt sie die Straßen New Yorks beschützen. Dabei erledigen sie irgendwann endgültig ihren Erzfeind.... richtig: Shredder!

Hier setzt der Film an. Ein Jahr ist vergangen, Leonardo ist zum Training im Busch, Raphael mimt heimlich den maskierten Bürgerwehrler "Nightwatcher", der des nachts Verbrecher jagt und Donatello und Michelangelo verdingen sich in miesen Jobs. Dann kehrt Leo überraschend zurück um fortan mit Raphael aneinanderzugeraten. Die Familie droht auseinanderzubrechen als neues apokalyptisches Unheil droht.

Und viel mehr will ich zum Plot des Films nicht verraten. Dafür ist er mit etwas mehr als 80 min. eh zu kurz geraten, als dass eine epische Geschichte erzählt werden könnte. Was sofort gefällt sind die Sprüche, die geschmeidigen Animationen und die Charaktermodelle, die mehr als bei anderen Computer-Produktionen comichaft aussehen. Die Geschichte ist flott erzählt und endlich wird den Figuren etwas mehr Tiefgang spendiert. Denn der Bruderzwist zwischen Raphael und Leonardo bringt einiges an Dynamik in die Charakterentwicklung. Dennoch ist der Film mit einigen herben Storyholes geschlagen (was haben die 13 Monster denn in den letzten 3000 Jahren so getrieben?).

7 von 10 Schildkrötensuppen.

Und ich verlange eine noch spassigere Fortsetzung!

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