Samstag, 15. Dezember 2007

Children of Men

2027 sind fest 19 Jahre vergangen seit der letzte Mensch geboren wurde. Aus nicht geklärten Gründen erlitten alle Frauen auf einmal Fehlgeburten oder wurden erst garnicht mehr schwanger. Als schließlich die Schulen mangels Schüler schliessen müssen und Spielplätze verwaisen, wird den Menschen klar, dass ihre Auslöschung bevorsteht. Wozu sich für eine Zukunft engagieren, wenn man zur letzten Generation gehört und niemand mehr folgen wird? Sodann brechen auf der ganzen Welt die Regierungssystem zusammen, Bürgerkriege brechen aus, kurzum: heilloses Chaos. Nur das British Empire versucht die Ordnung aufrecht zu erhalten indem es sich vom Rest der Welt abschottet. Die, die sehen, dass es den Briten verhältnismäßig gut geht, versuchen auf die Insel zu kommen. Dort werden sie jeodch gnadenlos von der Regierung gejagt, in Ghettos verfrachtet, deportiert oder abgeschoben, sofern nicht bereits eine Kugel das Leben beendet hat.

Doch dann taucht unter den Flüchtlingen eine schwangere Frau auf und wird von Revoluzzern und der Regierung gleichermaßen gejagt. Theodor Faron gerät ebenfalls zwischen die Fronten und versucht die Frau in Sicherheit zu bringen.


Montag, 10. Dezember 2007

Botched - Voll verkackt

Alle Freunde gepflegter Splatterkomödien sollten unbedingt auf Botched ein Auge werfen.

Ja, der deutsche Untertitel ist mal wieder vollkommen daneben und sollte gepflegt ignoriert werden. Doch beim Anschauen wird klar: eines wurde verkackt: die deutsche Synchro. An der Auswahl der Stimmen lag es nicht einmal, aber das Ganze wirkt als hätte man das an einem Nachmittag runternudeln wollen. Schade.

Also auf keinen Fall in der ersten viertelstunde den Film ausmachen. Der wird besser! Versprochen!

Das Schreien der Lämmer

Black Sheep

Während man fast zwei Jahrzehnte doch ziemlich bierernst im Horror und Splattergenre unterwegs war, häufen sich in den letzten beiden Jahren die Horrorkomödien. Und da ich ein Freund ebendieses Genres bin, freut mich das sehr. Verarschungen machen einfach mehr Spaß. Und mit den bisherigen Filmen wurden bereits eine Menge Subgenres bedient.

Freitag, 1. Juni 2007

Prestige

"Ein Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen. In der ersten Phase, der Vorstellung, zeigt der Magier dem Publikum ein gewöhnliches Objekt; etwa ein Kartenspiel, ein Tier oder eine Person. Manchmal wird er das Publikum dazu auffordern das Objekt zu inspizieren, damit sie sich von der Echtheit überzeugen können, obwohl es wahrscheinlich anders ist.

In der zweiten Phase geschieht der Effekt. Der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt etwas Aussergewöhnliches damit geschehen. Nun suchen sie nach dem Geheimnis, aber sie werden es nicht finden, denn natürlich ist es so, dass sie nicht wirklich hinsehen. Sie wollen es eigentlich garnicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen.


Doch noch applaudieren sie nicht, denn etwas verschwinden zu lassen ist nicht genug. Man muss es auch zuückbringen. Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick einen dritten Akt, den schwierigsten Teil: das Finale. Man nennt ihn Prestigio."


Mit diesen Worten beginnt eines der besten Dramen der letzten Jahre. Christopher Nolan (Batman Begins; Insomia, Memento) kann somit seine Reihe von Top-Filmen mal wieder erweitern.