Mittwoch, 11. Januar 2017

Das Putzig-Syndrom


Noch ziemlich benommen und äußerst ratlos wacht ein kleiner Junge in einer Höhle auf. Er kann sich weder erinnern wie er an diesen Ort gekommen ist, noch von wem diese seltsamen Zeichen stammen, die plötzlich überall auf seinem Körper zu sehen sind. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. Neben ihm liegt eine vor Schmerzen jammernde geschundene Kreatur, ein Mischwesen mit Vogelartigen Beinen, Gefieder, einem langen buschigen Schwanz, Hörnern und einem Hundeähnlichen Kopf. Der Junge erkennt, dass es sich um einen Trico handelt, eine Rasse, die berüchtigt dafür ist, auf Menschen Jagd zu machen. Tricos Leib ist von Speeren gespickt. Obwohl der Junge große Angst vor Trico hat und am liebsten direkt nach Hause Laufen möchte, hat er Mitleid mit dem Tier und beschließt ihm zu helfen. Der Junge ahnt nicht, dass dies der Beginn einer wundersamen Reise und einer Geschichte über wahre Freundschaft ist.

Samstag, 7. Januar 2017

Das dreckige Dutzend

Im Rahmen des geplanten Wicked-Vision Artikels zum zwanzigsten Geburtstag von Hellboy, stellte ich damals alle erschienen Ausgaben des Cross-Cult Verlags vor. Es handelt sich hierbei streng genommen nicht um Reviews, sondern mehr um eine Nachzeichnung von Hellboys Werdegang (Wer eine akute Spoilerallergie hat, sollte um diesen Beitrag also einen großen Bogen machen.).

Da ich mir bereits die Arbeit gemacht habe, soll diese nicht umsonst gewesen sein. Abgesehen davon gehört der Anhang zu Pulpgeddon allein schon der Vollständigkeit halber hierhin.

Los geht's - wer hätte das gedacht?! - mit Band 1:

Pulpgeddon

Wir schreiben das Jahr 1944. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange. Noch jedenfalls. Und um es kurz zu machen: für die Achsenmächte lief es nicht besonders gut. Dass Hitler noch eine Chance hatte das Ruder herumzureißen, war mehr als fraglich.

Dies war die Stunde einiger hochrangiger Nazis, die dem Okkultismus anhingen. Sie stellten allerlei absurde Theorien auf und führten verzweifelte Experimente durch, die helfen sollten wider besseren Wissens den Endsieg zu erringen. Eines Tages baten sie Grigori Jefimowitsch Rasputin um Hilfe. Der russische Mystiker hatte eigene Pläne, gab sich aber willfährig, um an die Ressourcen der Faschisten zu kommen. Mit ihren Mitteln beschwor er ein Monster in der Gestalt des Leibhaftigen. Zumindest in einer Version wie sie mit zwei Jahren ausgesehen haben könnte. Allerdings gelang es dem Dämon, sich der Kontrolle seines Meisters zu entziehen und wurde stattdessen von Professor Trevor Bruttenholm aufgefunden. Der Amerikaner nahm ihn bei sich auf und zog ihn wie einen Sohn groß.

Bin wieder dahaaa!

Holy Moly!

Da wühlt man gefühlt einmal im Jahr im Gerümpel des digitalen Kellers - aufräumen kann man das nicht nennen - und findet dann sowas!
Zugegeben: dass der Blog seit knapp dreieinhalb Jahren verwaist ist, hat selbst mich überrascht. Inzwischen sollen Blogs übrigens, wie man mir hinter vorgehaltener Hand zugeflüstert hat, schrecklich unmodern geworden sein.

Grund genug im Jahr 1 AP (Anno Postfaktum) eine Reanimation durchzuführen.

Samstag, 13. Juli 2013

Zeitreisen in die Gegenwart


Alles zurück auf Stunde Null. Eben noch kämpft Shaun in einem mittelalterlichen Gewölbe mit einem außerirdischen Wesen, nur um in der nächsten Sekunde in seinem eigenen Bett in Genf aufzuwachen. Er kann sich nicht erklären was geschehen ist, und spätestens als er im CERN seine Arbeit antreten will, stellt er fest, dass etwas faul ist im Staate Dänemark...

Mittwoch, 15. Mai 2013

Schnarch vs. Gamer: Colonial Marines

Tief in den Eingeweiden des weltweiten Netzes, genauer gesagt im binären Bundesstaat Jobgates, findet sich am Fuße des Mount Zuse Memorials alljährlich die digitale Prominenz ein, um Gericht zu halten über all die programmierten Verbrechen, die von den Entwicklerstudios auf die User losgelassen wurden. Wie in all den Jahren zuvor hatte das Master-Control-Programm den Vorsitz inne. Zwar hatte man angesichts der Popularität des Angeklagten mit einem vollen Server gerechnet, aber der Andrang war noch stärker als erwartet, sodass nicht alle Anwendungen geladen werden konnten. Geduldig wartete das MCP ab, bis auch die letzten Dateien Platz genommen hatten. Schließlich räusperte es sich laut und vernehmlich in das Mikrofon auf dem Richterpult. Sofort verstummte das Zischeln und das Getuschel im Zuschauerraum. Tausende Augen wandten den Blick erwartungsvoll zum MCP, das zufrieden die Sitzung eröffnete.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Neulich im Brainfuck



Schon wieder ein Third-Person-Shooter und ich soll – wie sollte es auch anders sein - einen US-Soldaten spielen? Kein Interesse!
Doch auf der anderen Seite klingt das Szenario ganz interessant: Dubai ist nach einem Sandsturm größtenteils entvölkert. Die ersten Screenshots ließen bereits die apokalyptische Stimmung erahnen, die mich erwarten würde. Na gut, ausnahmsweise… dann schau ich mir doch mal an, was dieser Third-Person-Shooter so drauf hat. Am Ende musste ich mir selber eingestehen, dass ich „Spec Ops: The Line“ vollkommen unterschätzt hatte und das Spiel zu unrecht am Markt untergegangen ist.

Woran es gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen. War es zu wenig Werbung seitens des Publishers, die Übersättigung der Spieler mit Ballergames oder schlicht die Ankündigung, dass „The Line“ eine richtige Handlung haben sollte, die die Shooterfans vom Kauf abgehalten hat? Möglich wäre es. Zum einen kommen die Geschichten, die in Shootern erzählt werden meist auf einer Briefmarke unter und sind dann auch noch schlecht inszeniert.