Montag, 18. Dezember 2017

Star Wars - The Last Yawns


Als 2015 “Das Erwachen der Macht“ in die Kinos kam, war ich angenehm überrascht. Die neuen Charaktere Finn, Rey und Poe Dameron waren mir direkt sympatisch und passten super in das weltraummärchenhafte Filmuniversum. Das Erzähltempo war angenehm hoch, deren Schauwerte wurde nicht zu knapp gezeigt und auch mit Kylo Ren hatte ich deutlich weniger Probleme, als so manch anderer. Ren sollte keine übermächtige Bedrohung darstellen. Er war durchaus fähig, aber man hatte es mit einem Charakter zu tun, der innerlich nicht gefestigt und durch Selbstzweifel geplagt war. Also eiferte er seinem Vorbild Darth Vader nach und scheiterte an den hohen Erwartungshaltungen. Wenn man der Figur vorwarf, dass er nur ein Wannabe-Vader sei und ein unsicherer Bubi, dann stimmte das ja auch. Das war Absicht. Der Film hatte andere Probleme, wie beispielsweise die vollkommen unnötige Starkiller Basis und dieses große Handlungsloch zwischen der Ära des Imperiums und der aktuellen Zeitrechnung. Doch da die positiven Aspekte überwogen, war ich voller Hoffnung auf „Die letzten Jedi“. Hier sollte man endlich mehr erfahren.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Sexually Transmitted Disease



TNG, DS9, TOS… griffige Akronyme für Star Trek Serien sind nichts ungewöhnliches, eigentlich noch nicht einmal für Serien allgemein. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Discovery dieser Tradition folgt und mit dem unglücklichen Kürzel STD daher kommt. Ich hätte es im Vorfeld bereits als böses Omen deuten sollen. Es hätte mir diverse kopfschüttelinduzierte Schleudertraumata erspart.

Samstag, 14. Oktober 2017

Do Androids dream of sequels?



Cyberpunk gehört zu meinen liebsten Genres, und das obwohl ich Gibson für unglaublich überschätzt halte. Yes! Blasphemie direkt im ersten Satz. Um mich in aller Kürze zu erklären: mir gefällt die Art und Weise, wie er die Welt in Neuromancer aufbaut, aber seine Schreibe sagt mir überhaupt nicht zu. Durch den ersten Band musste ich mich mit Müh und Not durchquälen. Wie Lovecraft halte ich ihn für einen wundervollen Lore-Schreiber, aber das konkrete Erzählen einer Geschichte, liegt ihm weniger. Zum Glück gibt es Alternativen bei anderen Autoren wie Philip K. Dick oder in Form der Shadowrun Reihe.

Freitag, 23. Juni 2017

Plotholekanone auf maximale Streuung!



Diana wuchs als einziges Kind auf einer Insel voller Amazonen auf. Ihre Heimat liegt in einem der Welt entrückten Winkel des Mittelmeeres, damit Kriegsgott Ares sie nicht aufspüren kann. Nach langen Jahren des Trainings ist Diana eine erwachsene Kriegerin, als Steve Tevor mit seinem Flugzeug vor der Insel ins Meer stürzt. Diana rettet den Bruchpiloten aus dem Wrack, doch ihm sind deutsche kaiserliche Truppen auf den Fersen und es entbrennt eine Schlacht mit den Amazonen. Diana erkennt Ares Einfluss in den Kriegshandlungen und beschließt, dass es an der Zeit ist ihm das Handwerk zu legen. Dafür muss sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Heimat verlassen...

Samstag, 10. Juni 2017

Git Gudder of the Future


Zur Souls-Reihe pflege ich ein zwiespältiges Verhältnis. Auf der einen Seite finde ich das ArtDesign ansprechend, auf der anderen Seite jedoch sind diese Spiele für mich der pure Stress. Darum konnte ich mich am Ende weder für Dark Souls 1, 3 oder Bloodborne begeistern. Dabei kann ich den Appeal der Spiele durchaus nachvollziehen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man aus einem Kampf gegen einen knackigen Boss als Sieger hervor geht. Die Spiele sprachen mich einfach nicht ausreichend an, um mich bei der Stange zu halten.

Da ist die Frage natürlich gerechtfertigt, warum das bei The Surge von Entwickler Deck13 anders ist. Das hat mehrere Gründe: der Einstieg ist etwas sanfter als bei From Softwares Werken, es wird eine Story erzählt, der man auch folgen kann, ohne sich in Wikis einlesen zu müssen, und das Science Fiction Setting liegt mir einfach mehr. Der Rest orientiert sich stark an der Soulsformel:

Samstag, 13. Mai 2017

Horror is coming home!


Ethan Winters kann es kaum glauben, als ihn eine E-Mail seiner verstorben geglaubten Frau Mia erreicht. Er soll sie in Lousianna holen kommen. Selbstredend lässt er alles stehen und liegen und eilt Hals über Kopf in den ländlichen Süden der USA. Ihre eindringliche Warnung drei Jahre zuvor, sie auf keinen Fall zu suchen, ignoriert der Thor geflissentlich. Nach einiger Zeit findet er mitten im Nirgendwo ein altes Farmhaus, das der Baker Familie gehört. Zu seiner Freude stößt er rasch auf Hinweise von Mias Verbleib. Selbstsicher bahnt sich Ethan einen Weg durch das dichte Unterholz bis zu dem verlassen wirkenden Anwesen, wo ihn eine Nacht voller grauenhafter Entdeckungen erwartet.

Freitag, 28. April 2017

Familienbande



Marvel läutet sein Kinojahr 2017 mit dem zweiten Teil der Guardians of the Galaxy ein und lässt dabei nichts anbrennen, wagt dabei jedoch keine allzu großen Experimente. Im Grunde war das zu erwarten und ist aus meiner Sicht nicht weiter schlimm. Es ist wie mit der neuen Scheibe der Lieblingsband: man weiß in etwa worauf man sich einlässt und wird am Ende nicht enttäuscht sein. Übermäßig viele Kinogängern wird das vermutlich nicht betreffen, aber ich erwähne es lieber direkt, damit diejenigen, die eine Revolution erwarten, ihre Erwartungshaltung vorm Kinobesuch zurückschrauben.

Doch zur Story: