Freitag, 23. Juni 2017

Plotholekanone auf maximale Streuung!



Diana wuchs als einziges Kind auf einer Insel voller Amazonen auf. Ihre Heimat liegt in einem der Welt entrückten Winkel des Mittelmeeres, damit Kriegsgott Ares sie nicht aufspüren kann. Nach langen Jahren des Trainings ist Diana eine erwachsene Kriegerin, als Steve Tevor mit seinem Flugzeug vor der Insel ins Meer stürzt. Diana rettet den Bruchpiloten aus dem Wrack, doch ihm sind deutsche kaiserliche Truppen auf den Fersen und es entbrennt eine Schlacht mit den Amazonen. Diana erkennt Ares Einfluss in den Kriegshandlungen und beschließt, dass es an der Zeit ist ihm das Handwerk zu legen. Dafür muss sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Heimat verlassen...

Samstag, 10. Juni 2017

Git Gudder of the Future


Zur Souls-Reihe pflege ich ein zwiespältiges Verhältnis. Auf der einen Seite finde ich das ArtDesign ansprechend, auf der anderen Seite jedoch sind diese Spiele für mich der pure Stress. Darum konnte ich mich am Ende weder für Dark Souls 1, 3 oder Bloodborne begeistern. Dabei kann ich den Appeal der Spiele durchaus nachvollziehen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man aus einem Kampf gegen einen knackigen Boss als Sieger hervor geht. Die Spiele sprachen mich einfach nicht ausreichend an, um mich bei der Stange zu halten.

Da ist die Frage natürlich gerechtfertigt, warum das bei The Surge von Entwickler Deck13 anders ist. Das hat mehrere Gründe: der Einstieg ist etwas sanfter als bei From Softwares Werken, es wird eine Story erzählt, der man auch folgen kann, ohne sich in Wikis einlesen zu müssen, und das Science Fiction Setting liegt mir einfach mehr. Der Rest orientiert sich stark an der Soulsformel:

Samstag, 13. Mai 2017

Horror is coming home!


Ethan Winters kann es kaum glauben, als ihn eine E-Mail seiner verstorben geglaubten Frau Mia erreicht. Er soll sie in Lousianna holen kommen. Selbstredend lässt er alles stehen und liegen und eilt Hals über Kopf in den ländlichen Süden der USA. Ihre eindringliche Warnung drei Jahre zuvor, sie auf keinen Fall zu suchen, ignoriert der Thor geflissentlich. Nach einiger Zeit findet er mitten im Nirgendwo ein altes Farmhaus, das der Baker Familie gehört. Zu seiner Freude stößt er rasch auf Hinweise von Mias Verbleib. Selbstsicher bahnt sich Ethan einen Weg durch das dichte Unterholz bis zu dem verlassen wirkenden Anwesen, wo ihn eine Nacht voller grauenhafter Entdeckungen erwartet.

Freitag, 28. April 2017

Familienbande



Marvel läutet sein Kinojahr 2017 mit dem zweiten Teil der Guardians of the Galaxy ein und lässt dabei nichts anbrennen, wagt dabei jedoch keine allzu großen Experimente. Im Grunde war das zu erwarten und ist aus meiner Sicht nicht weiter schlimm. Es ist wie mit der neuen Scheibe der Lieblingsband: man weiß in etwa worauf man sich einlässt und wird am Ende nicht enttäuscht sein. Übermäßig viele Kinogängern wird das vermutlich nicht betreffen, aber ich erwähne es lieber direkt, damit diejenigen, die eine Revolution erwarten, ihre Erwartungshaltung vorm Kinobesuch zurückschrauben.

Doch zur Story:

Mittwoch, 26. April 2017

State of Play

Fanboys sind merkwürdige Vögel. Aus mir unerfindlichen Gründen muss das Objekt der Begierde bis aufs Blut verteidigt werden, als handele es sich um den Heiligen Gral, der Gefahr läuft den ungläubigen Horden in die Finger zu fallen. Vom normalen Fan trennt sie die eine fast bewundernswerte, unerschütterliche Betriebsblindheit. Hierbei handelt es sich nicht um ein isoliertes, modernes Phänomen. Nein, leider durchzieht es so ziemlich alle Bereiche des Lebens. Sei es Religion, Partei, Lieblingsmannschaft, Auto, Smartphone oder Freizeitbeschäftigung: sie sind in der Minderheit, aber überall und überaus lautstark. Fanboys sind der eitrige Pickel am Arsch jeder Diskussion und immer nur ein Jota vom hundsgemeinen Hater entfernt. Sobald sich einer dieser Kerle in einer Unterhaltung zu Wort meldet, stehen die Zeichen auf schnelle Eskalation. Nicht umsonst wurden in den letzten Jahren überflüssige, negativ konnotierte Begriffe wie „Lügenpresse“, „Console-Wars“ und „PC Masterrace“ geprägt.

Um zum eigentlichen Thema dieses Beitrags zu kommen, machen Fanboys auch nicht vor Comics halt. Schon vor vielen Jahrzehnten bildeten sich hauptsächlich zwei Lager heraus: Marvel und DC mit ihren vor Superhelden überquellenden Pantheons. Allein schon aus Kostengründen konnte man es sich als Teenager nicht leisten den Publikationen beider Verlage Aufmerksamkeit zu schenken. Während man Publisher A supertoll fand, musste Publisher B automatisch doof sein. Grob vereinfacht, zugegeben, aber auf diesen Gedankengang kann man die Angelegenheit herunter brechen. Diesen Konkurrenzkampf feuerte man in den Neunzigern sogar noch mit einer gemeinsamen Comicreihe an: DC vs Marvel nannte sich das launige Event. Ich mache mir nicht viel aus der Superheldenthematik und besaß von Lobo und einigen Batman Ausgaben abgesehen nicht viel, was hieran anknüpft. Independent Comics bzw Graphic Novels sind eher mein Ding. Dass allerdings sogar meine Wenigkeit bei DC vs Marvel zuschlug, sollte deutlich machen, wie ungewöhnlich und kurzweilig das Event war.

Donnerstag, 6. April 2017

Once upon a time... the end!


Da war's! Ende Gelände! Finito! Schluss! Aus! Gehen Sie weiter! Es gibt hier nichts mehr zu sehen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt


Der Weltraum – unendliche Weiten. Dies sind die unglaublich repetitiven Abenteuer des Raumschiffs Tempest. Der Genuss dieser Produktion kann zu Bluthochdruck, Tobsuchtsanfällen, Lachkrampf, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Schwindel und eingeschlafenen Füßen führen. Kontaktieren Sie daher sicherheitshalber im Vorfeld einen Arzt, ob Mass Effect: Andromeda für Sie geeignet ist.

So. Puh! Das tat gut. Direkt zu Anfang dem Spiel einen Tritt in die Weichteile zu verpassen hilft etwas Dampf abzulassen. Nachdem der Zorn ein wenig verraucht ist, schaffe ich es vielleicht den Rest des Reviews ohne weiteres Vernennen hinter mich zu bringen. Nicht dass ich ernsthaft daran glauben würde...