Dienstag, 31. Oktober 2017

Sexually Transmitted Disease



TNG, DS9, TOS… griffige Akronyme für Star Trek Serien sind nichts ungewöhnliches, eigentlich noch nicht einmal für Serien allgemein. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Discovery dieser Tradition folgt und mit dem unglücklichen Kürzel STD daher kommt. Ich hätte es im Vorfeld bereits als böses Omen deuten sollen. Es hätte mir diverse kopfschüttelinduzierte Schleudertraumata erspart.

Samstag, 14. Oktober 2017

Do Androids dream of sequels?



Cyberpunk gehört zu meinen liebsten Genres, und das obwohl ich Gibson für unglaublich überschätzt halte. Yes! Blasphemie direkt im ersten Satz. Um mich in aller Kürze zu erklären: mir gefällt die Art und Weise, wie er die Welt in Neuromancer aufbaut, aber seine Schreibe sagt mir überhaupt nicht zu. Durch den ersten Band musste ich mich mit Müh und Not durchquälen. Wie Lovecraft halte ich ihn für einen wundervollen Lore-Schreiber, aber das konkrete Erzählen einer Geschichte, liegt ihm weniger. Zum Glück gibt es Alternativen bei anderen Autoren wie Philip K. Dick oder in Form der Shadowrun Reihe.

Freitag, 23. Juni 2017

Plotholekanone auf maximale Streuung!



Diana wuchs als einziges Kind auf einer Insel voller Amazonen auf. Ihre Heimat liegt in einem der Welt entrückten Winkel des Mittelmeeres, damit Kriegsgott Ares sie nicht aufspüren kann. Nach langen Jahren des Trainings ist Diana eine erwachsene Kriegerin, als Steve Tevor mit seinem Flugzeug vor der Insel ins Meer stürzt. Diana rettet den Bruchpiloten aus dem Wrack, doch ihm sind deutsche kaiserliche Truppen auf den Fersen und es entbrennt eine Schlacht mit den Amazonen. Diana erkennt Ares Einfluss in den Kriegshandlungen und beschließt, dass es an der Zeit ist ihm das Handwerk zu legen. Dafür muss sie zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Heimat verlassen...

Samstag, 10. Juni 2017

Git Gudder of the Future


Zur Souls-Reihe pflege ich ein zwiespältiges Verhältnis. Auf der einen Seite finde ich das ArtDesign ansprechend, auf der anderen Seite jedoch sind diese Spiele für mich der pure Stress. Darum konnte ich mich am Ende weder für Dark Souls 1, 3 oder Bloodborne begeistern. Dabei kann ich den Appeal der Spiele durchaus nachvollziehen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man aus einem Kampf gegen einen knackigen Boss als Sieger hervor geht. Die Spiele sprachen mich einfach nicht ausreichend an, um mich bei der Stange zu halten.

Da ist die Frage natürlich gerechtfertigt, warum das bei The Surge von Entwickler Deck13 anders ist. Das hat mehrere Gründe: der Einstieg ist etwas sanfter als bei From Softwares Werken, es wird eine Story erzählt, der man auch folgen kann, ohne sich in Wikis einlesen zu müssen, und das Science Fiction Setting liegt mir einfach mehr. Der Rest orientiert sich stark an der Soulsformel:

Samstag, 13. Mai 2017

Horror is coming home!


Ethan Winters kann es kaum glauben, als ihn eine E-Mail seiner verstorben geglaubten Frau Mia erreicht. Er soll sie in Lousianna holen kommen. Selbstredend lässt er alles stehen und liegen und eilt Hals über Kopf in den ländlichen Süden der USA. Ihre eindringliche Warnung drei Jahre zuvor, sie auf keinen Fall zu suchen, ignoriert der Thor geflissentlich. Nach einiger Zeit findet er mitten im Nirgendwo ein altes Farmhaus, das der Baker Familie gehört. Zu seiner Freude stößt er rasch auf Hinweise von Mias Verbleib. Selbstsicher bahnt sich Ethan einen Weg durch das dichte Unterholz bis zu dem verlassen wirkenden Anwesen, wo ihn eine Nacht voller grauenhafter Entdeckungen erwartet.

Freitag, 28. April 2017

Familienbande



Marvel läutet sein Kinojahr 2017 mit dem zweiten Teil der Guardians of the Galaxy ein und lässt dabei nichts anbrennen, wagt dabei jedoch keine allzu großen Experimente. Im Grunde war das zu erwarten und ist aus meiner Sicht nicht weiter schlimm. Es ist wie mit der neuen Scheibe der Lieblingsband: man weiß in etwa worauf man sich einlässt und wird am Ende nicht enttäuscht sein. Übermäßig viele Kinogängern wird das vermutlich nicht betreffen, aber ich erwähne es lieber direkt, damit diejenigen, die eine Revolution erwarten, ihre Erwartungshaltung vorm Kinobesuch zurückschrauben.

Doch zur Story:

Mittwoch, 26. April 2017

State of Play

Fanboys sind merkwürdige Vögel. Aus mir unerfindlichen Gründen muss das Objekt der Begierde bis aufs Blut verteidigt werden, als handele es sich um den Heiligen Gral, der Gefahr läuft den ungläubigen Horden in die Finger zu fallen. Vom normalen Fan trennt sie die eine fast bewundernswerte, unerschütterliche Betriebsblindheit. Hierbei handelt es sich nicht um ein isoliertes, modernes Phänomen. Nein, leider durchzieht es so ziemlich alle Bereiche des Lebens. Sei es Religion, Partei, Lieblingsmannschaft, Auto, Smartphone oder Freizeitbeschäftigung: sie sind in der Minderheit, aber überall und überaus lautstark. Fanboys sind der eitrige Pickel am Arsch jeder Diskussion und immer nur ein Jota vom hundsgemeinen Hater entfernt. Sobald sich einer dieser Kerle in einer Unterhaltung zu Wort meldet, stehen die Zeichen auf schnelle Eskalation. Nicht umsonst wurden in den letzten Jahren überflüssige, negativ konnotierte Begriffe wie „Lügenpresse“, „Console-Wars“ und „PC Masterrace“ geprägt.

Um zum eigentlichen Thema dieses Beitrags zu kommen, machen Fanboys auch nicht vor Comics halt. Schon vor vielen Jahrzehnten bildeten sich hauptsächlich zwei Lager heraus: Marvel und DC mit ihren vor Superhelden überquellenden Pantheons. Allein schon aus Kostengründen konnte man es sich als Teenager nicht leisten den Publikationen beider Verlage Aufmerksamkeit zu schenken. Während man Publisher A supertoll fand, musste Publisher B automatisch doof sein. Grob vereinfacht, zugegeben, aber auf diesen Gedankengang kann man die Angelegenheit herunter brechen. Diesen Konkurrenzkampf feuerte man in den Neunzigern sogar noch mit einer gemeinsamen Comicreihe an: DC vs Marvel nannte sich das launige Event. Ich mache mir nicht viel aus der Superheldenthematik und besaß von Lobo und einigen Batman Ausgaben abgesehen nicht viel, was hieran anknüpft. Independent Comics bzw Graphic Novels sind eher mein Ding. Dass allerdings sogar meine Wenigkeit bei DC vs Marvel zuschlug, sollte deutlich machen, wie ungewöhnlich und kurzweilig das Event war.

Donnerstag, 6. April 2017

Once upon a time... the end!


Da war's! Ende Gelände! Finito! Schluss! Aus! Gehen Sie weiter! Es gibt hier nichts mehr zu sehen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt


Der Weltraum – unendliche Weiten. Dies sind die unglaublich repetitiven Abenteuer des Raumschiffs Tempest. Der Genuss dieser Produktion kann zu Bluthochdruck, Tobsuchtsanfällen, Lachkrampf, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Schwindel und eingeschlafenen Füßen führen. Kontaktieren Sie daher sicherheitshalber im Vorfeld einen Arzt, ob Mass Effect: Andromeda für Sie geeignet ist.

So. Puh! Das tat gut. Direkt zu Anfang dem Spiel einen Tritt in die Weichteile zu verpassen hilft etwas Dampf abzulassen. Nachdem der Zorn ein wenig verraucht ist, schaffe ich es vielleicht den Rest des Reviews ohne weiteres Vernennen hinter mich zu bringen. Nicht dass ich ernsthaft daran glauben würde...

Mittwoch, 15. März 2017

Erweiter deinen Horizont!


Als Fan der Killzone Reihe kam ich selbstredend nicht umhin auch Guerillas neusten Wurf zu zocken. Nachdem Killzone: Shadow Fall storymäßig eher wie Flickwerk wirkte, was vermutlich dem Status als Launchtitel der PS4 zuzuschreiben ist, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen an Horizon: Zero Dawn. Das Setting sah interessant aus und die Gameplayszenen, welche ich im Vorfeld zu sehen bekam, wirkten launig genug, um zum Releasetag zuzuschlagen - und siehe da: ich wurde positiv enttäuscht.

Mittwoch, 8. März 2017

Bullet in da head!


Es gibt Tage, da will gar nichts funktionieren. Ständig fällt einem alles herunter, man stößt sich an jeder möglichen und unmöglichen Kante, am besten fallen noch teure Geräte im Haushalt aus oder der Wagen muss ungeplant in die Werkstatt. Obendrein ist das Wetter schon seit Tagen so richtig beschissen, auf der Arbeit wird man von jedem genervt, nachts kriegt man kaum ein Auge zu und ständig steht man im Stau und braucht für fünf Kilometer über eine halbe Stunde. Ich denke Ihr wisst, welche Sorte Tage ich meine.

Kurzum: ich hatte die perfekte Laune, um mir eine Sinfonie in Kopfschuss zu geben. Also rein in John Wick – Chapter 2 und alles wird gut!

Wirklich?

Samstag, 25. Februar 2017

Schleich Dich!


Spätestens seit Game of Thrones sollte auch dem letzten Deppen klar geworden sein, dass sich jeder in eine gut sichtbare Zielscheibe verwandelt, sobald er einen Thron besteigt. An Feinden mangelt es jedenfalls nicht. Das einfache Volk schimpft ohnehin auf das „Dreckpack da oben“ und Adelige neiden einem die bessere Stellung. Solange sich die einfachen Untertanen nicht zu einem Lynchmob zusammenschließen, geht von ihnen immerhin keine Gefahr aus. Deutlich heikler sind da die Aristokraten, die man sich schon von "Berufswegen" nur schwer vom Hals halten kann. Das wurde Kaiserin Jessamine Kaldwin bereits im ersten Dishonored Spiel zum Verhängnis. Sie wurde vor den Augen ihres kaiserlichen Bodyguards und alter Ego des Spielers, Corvo Attano, ermordet und ihre gemeinsame Tochter Emily entführt. Corvo landete umgehend im Kerker und fand sich völlig verdutzt in der Rolle des Bauernopfers wieder. Also musste der Spieler aus dem Gefängnis ausbrechen und in den folgenden Spielstunden seine Unschuld beweisen, eine Verschwörung aufdecken und seine Tochter befreien. Ende gut, alles gut! … Nicht?

Mittwoch, 1. Februar 2017

"We may hope that machines will eventually compete with men in all purely intellectual fields." - Alan Turing



Heutzutage sind Informationen für jeden allgegenwärtig. Die einen posten jedes Essen was ihnen vor das Smartphone kommt, die anderen teilen kontinuierlich ihren virtuellen Stalkern mit wo sie gerade mit wem über was auch immer gesprochen haben oder was man in den nächsten 48 Stunden alles gedenkt zu tun.

Facebook, Instagram, Tinder... wie sie nicht alle heissen. Überall geben Menschen ohne groß darüber nachzudenken Informationen über sich preis und nur ein geringer Teil stöhnt auf wenn er dabei an so etwas wie Datenschutz und digitale Privatsphäre denkt. Selbst Enthüllungen wie die von Edward Snowden schlagen nur geringe Wellen im Vergleich zu den Dingen die dabei im Hintergrund wirklich ablaufen.


Dienstag, 31. Januar 2017

Ich brauch nicht viel - meine Hilti, meine Stihl!


Ja, der Einstieg mit einem Auszug aus einem Rainald Grebe Song ist albern. Nein, ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, die Amazon Originals Serie „Bosch“ wäre nach einer x-beliebigen Anleitung aus dem Serienbaumarkt von einem gelangweilten Handwerker zusammengezimmert worden. Irgendwie muss man halt anfangen.

Harry Bosch ist Kriegsveteran und Vater einer vierzehnjährigen Tochter, die er hauptsächlich deshalb seit Jahren nicht mehr gesehen hat, weil seine Ex-Frau zeitweise mit ihrem neuen Mann in Hong Kong lebt. Der andere wichtige Grund besteht darin, dass sich Bosch nur mit Mühe von seiner Arbeit als Detective des Los Angeles Police Departments loseisen kann. Das geht soweit, dass Bosch, obwohl er zu Beginn der ersten Staffel aufgrund eines Verfahrens wegen fahrlässiger Tötung eines Verdächtigen während eines Einsatzes vom Dienst freigestellt ist, weiter mit seinem Partner Jerry Edgar arbeitet.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Warrior

Als MMA und Filmfan ist es manchmal schwer zu ertragen, dass es so wenig gute Überlappungen zwischen den beiden Welten gibt. Für jeden gelungenen Gastauftritt wie George St. Pierre in Captain America 2 gibt es dutzende furchtbare Gastrollen und Direct-to-Video-Filme die man sich nicht angucken will.

Marvels erster Breakdance-Film

An dieser Stelle will ich deshalb den bislang besten MMA-Film vorstellen, den schlicht "Warrior" betitelten Film von Gavin O'Connor. Der Film erzählt die Geschichte zweier Brüder, die aus sehr unterschiedlichen Gründen am gleichen MMA-Turnier teilnehmen um das Preisgeld zu gewinnen.
Tom Hardy spielt den frisch aus dem Krieg zurück gekehrten Tommy, der teils ziellos, teils frustriert und wütend mit MMA anfängt und sich von seinem entfremdeten Alkoholikervater trainieren lässt. 

Travis Bickle 2.0
Der obere Satz macht bereits klar, warum der Film eher in einer Reihe mit Rocky steht als mit Bloodsport. Die Charaktere sind vielschichtig und die Schauspieler haben tatsächlich einiges zu tun, vor allem Nick Nolte als schuldgeplagter Vater hätte durchaus einen Oskar für die beste Nebenrolle verdient. Der zweite Hauptcharakter ist der andere Bruder Brendan, der als ehemaliger MMA-Kämpfer durch die Finanzkrise in Geldnot gerät und versucht durch ein Comeback seine Familie zu ernähren. Joel Edgerton spielt den Familienvater als Kämpfer mit Herz und Verstand, was einen schönen Kontrast zu Tom Hardys intensiver Machodarstellung ergibt.

Ein sehr entspannter Zeitgenosse
Neben den guten und vor allem glaubwürdigen Figuren sind es auch die Details, die zeigen, dass der Film MMA nicht nur als Backdrop für eine eh schon existierende Handlung verwendet. So haben die beiden Brüder bereits als in der Schule eine athletische Karriere als Ringer gehabt, ein durchaus typischer und realistischer Hintergrund vieler amerikanischer MMA-Kämpfer. Hier wird kein untrainierter Niemand in 6 Monaten zur unschlagbaren Kampfmaschine und gewinnt am Ende das große Turnier wie in Karate Kid, vielmehr ist ein beständiges Training über Jahre die Grundvoraussetzung um überhaupt eine realistische Chance zu haben. Die Arbeiterstadt Pittsburg samt seiner kaputten Infrastruktur trägt ebenfalls einiges dazu bei, dem Film einen authentischen Charme zu geben.

Ein Charakterdrama

Trotz Realismus und guter Charaktere kommt auch die Action nicht zu kurz. Die Szenen innerhalb des Rings sind spektakulär choreographiert und gut gefilmt, abgesehen von einigen etwas hektischen Schnitten kann man eigentlich nichts kritisieren. Insbesondere die Kämpfe des Veterans Brendan sind interessant, deuten sie doch zumindest ein bisschen die taktische Tiefe des MMA an. Während Tommy in klassischer Bulldozermanier seine Gegner mit purer Athletik und Aggression überwältigt muss der ältere Bruder sich immer wieder taktisch anpassen und seine Erfahrung nutzen, um gegen körperlich stärkere Gegner zu bestehen. Hier kann man schön beobachten, wie viel besser Kampfszenen werden, wenn innerhalb des Kampfes ebenfalls eine kleine Geschichte erzählt wird.

Für Fans guter Sport- und Martial Arts-Filme ist dieser Film absolut empfehlenswert und einer der wenigen Lichtblicke im dunklen Tal der MMA-inspirierten Filme der letzten Jahre.


Sonntag, 22. Januar 2017

Ich bin der Stachel - Piek! Piek! Piek!


Mrs. Perch schmeißt 'ne Party! Die alte Lady will es nochmal krachen lassen und lädt in ihr Landhaus ein. Doch dann tauchen mutierte Killerwespen auf spielen Partycrasher. Ruck zuck fließen Blut und Schnodder und jeder, der nicht eingeladen war, ergeht sich in Schadenfreude.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Das Putzig-Syndrom


Noch ziemlich benommen und äußerst ratlos wacht ein kleiner Junge in einer Höhle auf. Er kann sich weder erinnern wie er an diesen Ort gekommen ist, noch von wem diese seltsamen Zeichen stammen, die plötzlich überall auf seinem Körper zu sehen sind. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. Neben ihm liegt eine vor Schmerzen jammernde geschundene Kreatur, ein Mischwesen mit Vogelartigen Beinen, Gefieder, einem langen buschigen Schwanz, Hörnern und einem Hundeähnlichen Kopf. Der Junge erkennt, dass es sich um einen Trico handelt, eine Rasse, die berüchtigt dafür ist, auf Menschen Jagd zu machen. Tricos Leib ist von Speeren gespickt. Obwohl der Junge große Angst vor Trico hat und am liebsten direkt nach Hause Laufen möchte, hat er Mitleid mit dem Tier und beschließt ihm zu helfen. Der Junge ahnt nicht, dass dies der Beginn einer wundersamen Reise und einer Geschichte über wahre Freundschaft ist.

Samstag, 7. Januar 2017

Das dreckige Dutzend

Im Rahmen des geplanten Wicked-Vision Artikels zum zwanzigsten Geburtstag von Hellboy, stellte ich damals alle erschienen Ausgaben des Cross-Cult Verlags vor. Es handelt sich hierbei streng genommen nicht um Reviews, sondern mehr um eine Nachzeichnung von Hellboys Werdegang (Wer eine akute Spoilerallergie hat, sollte um diesen Beitrag also einen großen Bogen machen.).

Da ich mir bereits die Arbeit gemacht habe, soll diese nicht umsonst gewesen sein. Abgesehen davon gehört der Anhang zu Pulpgeddon allein schon der Vollständigkeit halber hierhin.

Los geht's - wer hätte das gedacht?! - mit Band 1:

Pulpgeddon

Wir schreiben das Jahr 1944. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange. Noch jedenfalls. Und um es kurz zu machen: für die Achsenmächte lief es nicht besonders gut. Dass Hitler noch eine Chance hatte das Ruder herumzureißen, war mehr als fraglich.

Dies war die Stunde einiger hochrangiger Nazis, die dem Okkultismus anhingen. Sie stellten allerlei absurde Theorien auf und führten verzweifelte Experimente durch, die helfen sollten wider besseren Wissens den Endsieg zu erringen. Eines Tages baten sie Grigori Jefimowitsch Rasputin um Hilfe. Der russische Mystiker hatte eigene Pläne, gab sich aber willfährig, um an die Ressourcen der Faschisten zu kommen. Mit ihren Mitteln beschwor er ein Monster in der Gestalt des Leibhaftigen. Zumindest in einer Version wie sie mit zwei Jahren ausgesehen haben könnte. Allerdings gelang es dem Dämon, sich der Kontrolle seines Meisters zu entziehen und wurde stattdessen von Professor Trevor Bruttenholm aufgefunden. Der Amerikaner nahm ihn bei sich auf und zog ihn wie einen Sohn groß.

Bin wieder dahaaa!

Holy Moly!

Da wühlt man gefühlt einmal im Jahr im Gerümpel des digitalen Kellers - aufräumen kann man das nicht nennen - und findet dann sowas!
Zugegeben: dass der Blog seit knapp dreieinhalb Jahren verwaist ist, hat selbst mich überrascht. Inzwischen sollen Blogs übrigens, wie man mir hinter vorgehaltener Hand zugeflüstert hat, schrecklich unmodern geworden sein.

Grund genug im Jahr 1 AP (Anno Postfaktum) eine Reanimation durchzuführen.