Donnerstag, 24. März 2011

You can't Hyde from Jekyll

Ok, flacher und nicht gerade guter Wortwitz, aber ich kenne Frauen, deren Brüste noch flacher als der Witz sind ^^ *hust* ;-)

Bevor Steven Moffat sich an die Adaption und neuzeitliche Übertragung von Sherlock Holmes begab, hatte er sich die Story von Jekyll & Hyde zur Brust genommen.



Protagonist ist der eigentlich ganz normale und bodenständige Familienvater Tom Jackmann (James Nesbitt), bei dem im Laufe der Zeit sein zweites Ich mehr und mehr hervorkommt. Schizophrenie, eine Krankheit für die ganze Familie. Hört sich lustig an und wäre es wohl auch, wenn Jackmanns Alter Ego ab und an einem kleinen entspannenden Gewaltexzess nicht abgeneigt wäre. Es dauert etwas, bis Tom realisiert das er nicht alleine ist. Da die beiden keine Erinnerungen teilen findet die die erste Kontaktaufnahme und weitere Kommunikation mittels eines Diktiergerätes statt. Erst versucht Tom einen Deal mit seinem dunklen Begleiter zu schließen, doch im Laufe der Zeit geraten sich die beiden zunehmend in die Wolle und die Situation droht immer mehr ausser Kontrolle zu geraten. 
Damit nicht genug, interessiert sich auch noch eine mysteriöse dritte Partei für ihn bzw sein dunkles Ich, deren Motive und Ziele erst einmal im Dunklen bleiben. Und irgendwann kommt Tom an den Punkt, an dem sich entscheidet, ob Jekyll oder Hyde (über)leben wird...

In sechs sehr kurzweiligen Episoden mit einer Laufzeit von je 60 Minuten ist Moffat auch hier eine sehr gute Neuinterpretation/Adaption des Stoffes gelungen. Locations, Darsteller, Script... alles ergänzt sich wunderbar. Krönung des Ganzen ist jedoch die Darstellung von Jekyll/Hyde durch James Nesbitt. Man kann es schlecht beschreiben, die Darstellung des Hyde und der gespaltenen Persönlichkeit überhaupt sollte man gesehen haben :-) Einfach grandios kann man da nur sagen.

10 von 10 Gestaltwandlern

Kommentare:

  1. Damit sich nun niemand ewig tot-sucht bei diversen Online-Händlern siener Wahl, hier nur der Hinweis, die Serie ist schon länger auch auf Deutsch zu haben und heisst nur "Jekyll" (mit einem wie nicht anders zu erwartendem dummen deutschen Untertitel der da lautet "Blick in deinen Abgrund". Irgendwann lernen die es auch noch in Deutschland...).

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  2. Danke dir, hab nicht daran gedacht darauf hinzuweisen :/ :) Muss sagen, ich achte auch nicht mehr darauf, was es "auf Deutsch" gibt. Der O-Ton ist oftmals um Welten besser (auch wenn man manchmal auf Untertitel angewiesen ist, egal ob deutsche oder englische UT -> die haben auch nen Lerneffekt, so nebenbei erwähnt :-))

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