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Samstag, 10. Juni 2017

Git Gudder of the Future


Zur Souls-Reihe pflege ich ein zwiespältiges Verhältnis. Auf der einen Seite finde ich das ArtDesign ansprechend, auf der anderen Seite jedoch sind diese Spiele für mich der pure Stress. Darum konnte ich mich am Ende weder für Dark Souls 1, 3 oder Bloodborne begeistern. Dabei kann ich den Appeal der Spiele durchaus nachvollziehen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn man aus einem Kampf gegen einen knackigen Boss als Sieger hervor geht. Die Spiele sprachen mich einfach nicht ausreichend an, um mich bei der Stange zu halten.

Da ist die Frage natürlich gerechtfertigt, warum das bei The Surge von Entwickler Deck13 anders ist. Das hat mehrere Gründe: der Einstieg ist etwas sanfter als bei From Softwares Werken, es wird eine Story erzählt, der man auch folgen kann, ohne sich in Wikis einlesen zu müssen, und das Science Fiction Setting liegt mir einfach mehr. Der Rest orientiert sich stark an der Soulsformel:

Donnerstag, 26. Januar 2017

Warrior

Als MMA und Filmfan ist es manchmal schwer zu ertragen, dass es so wenig gute Überlappungen zwischen den beiden Welten gibt. Für jeden gelungenen Gastauftritt wie George St. Pierre in Captain America 2 gibt es dutzende furchtbare Gastrollen und Direct-to-Video-Filme die man sich nicht angucken will.

Marvels erster Breakdance-Film

An dieser Stelle will ich deshalb den bislang besten MMA-Film vorstellen, den schlicht "Warrior" betitelten Film von Gavin O'Connor. Der Film erzählt die Geschichte zweier Brüder, die aus sehr unterschiedlichen Gründen am gleichen MMA-Turnier teilnehmen um das Preisgeld zu gewinnen.
Tom Hardy spielt den frisch aus dem Krieg zurück gekehrten Tommy, der teils ziellos, teils frustriert und wütend mit MMA anfängt und sich von seinem entfremdeten Alkoholikervater trainieren lässt. 

Travis Bickle 2.0
Der obere Satz macht bereits klar, warum der Film eher in einer Reihe mit Rocky steht als mit Bloodsport. Die Charaktere sind vielschichtig und die Schauspieler haben tatsächlich einiges zu tun, vor allem Nick Nolte als schuldgeplagter Vater hätte durchaus einen Oskar für die beste Nebenrolle verdient. Der zweite Hauptcharakter ist der andere Bruder Brendan, der als ehemaliger MMA-Kämpfer durch die Finanzkrise in Geldnot gerät und versucht durch ein Comeback seine Familie zu ernähren. Joel Edgerton spielt den Familienvater als Kämpfer mit Herz und Verstand, was einen schönen Kontrast zu Tom Hardys intensiver Machodarstellung ergibt.

Ein sehr entspannter Zeitgenosse
Neben den guten und vor allem glaubwürdigen Figuren sind es auch die Details, die zeigen, dass der Film MMA nicht nur als Backdrop für eine eh schon existierende Handlung verwendet. So haben die beiden Brüder bereits als in der Schule eine athletische Karriere als Ringer gehabt, ein durchaus typischer und realistischer Hintergrund vieler amerikanischer MMA-Kämpfer. Hier wird kein untrainierter Niemand in 6 Monaten zur unschlagbaren Kampfmaschine und gewinnt am Ende das große Turnier wie in Karate Kid, vielmehr ist ein beständiges Training über Jahre die Grundvoraussetzung um überhaupt eine realistische Chance zu haben. Die Arbeiterstadt Pittsburg samt seiner kaputten Infrastruktur trägt ebenfalls einiges dazu bei, dem Film einen authentischen Charme zu geben.

Ein Charakterdrama

Trotz Realismus und guter Charaktere kommt auch die Action nicht zu kurz. Die Szenen innerhalb des Rings sind spektakulär choreographiert und gut gefilmt, abgesehen von einigen etwas hektischen Schnitten kann man eigentlich nichts kritisieren. Insbesondere die Kämpfe des Veterans Brendan sind interessant, deuten sie doch zumindest ein bisschen die taktische Tiefe des MMA an. Während Tommy in klassischer Bulldozermanier seine Gegner mit purer Athletik und Aggression überwältigt muss der ältere Bruder sich immer wieder taktisch anpassen und seine Erfahrung nutzen, um gegen körperlich stärkere Gegner zu bestehen. Hier kann man schön beobachten, wie viel besser Kampfszenen werden, wenn innerhalb des Kampfes ebenfalls eine kleine Geschichte erzählt wird.

Für Fans guter Sport- und Martial Arts-Filme ist dieser Film absolut empfehlenswert und einer der wenigen Lichtblicke im dunklen Tal der MMA-inspirierten Filme der letzten Jahre.


Freitag, 7. September 2012

Revenge is a dish best served cold!



Von dieser klingonischen Weisheit hält Barney Geröllheimer mal gar nichts. - Was!? Äh ich meinte natürlich Barney Ross (Sylvester Stallone; Demolition Man, Judge Dredd), den Anführer der Söldnertruppe "the Expendables". Seitdem ein Auftrag gehörig schief ging, nagen nur zwei Fragen an Ross: "Wo finde ich die blöde Sau, die mir in die Eier getreten hat und WIE gestalte ich das Wiedersehen möglichst schmerzhaft?"

Donnerstag, 9. August 2012

Gibs mir RETRO, du SAU!


Tarantino und Rodriguez haben mit ihren Grindhouse Filmen eine Welle an Produktionen losgetreten, die sich ebenfalls in dieser Sparte ihren Platz suchen - mal unabhängig davon ob ernst gemeint oder doch eher mit einem neckischen Augenzwinkern.
Stallone könnte das mit "Expendables" fürs Actionkino ebenfalls geschafft haben. Beispielsweise verlässt gerade der thematisch ähnlich gelagerte "Soldiers of Fortune" mein BluRay-Laufwerk. Ebenfalls auf 80er Jahre Action gebürstet, kommt SoF allerdings eher nur wie ein quarkiger Michael Dudikoff daher statt wie ein knackiger Stallone Streifen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Im Mittelmaß verschollen


Das BluRay Cover ist so hässlich, dass ich mich nicht traue es hier abzubilden. Ieeeehhhhhh! ^^

Labskaus ist ein Fischgericht.
Der Koch kennt den Inhalt -Der Verbraucher nicht. 
Wahre Schönheit kommt von Innen –
Kann man jederzeit mit beginnen.

Irgendwie musste ich ab der zweiten Hälfte beim Genuss des Disney Actioners „John Carter“ immer wieder an diese Zeilen aus Rainald Grebe´s Song „Dörte“ denken. Denn die aktuelle Verfilmung des Romanzyklus von Edgar Rice Burroughs ist weder Fisch noch Fleisch geworden.

John Carter (Taylor Kitsch; Battleshit, X-Men Origins: Wolverine) ist ein amerikanischer Bürgerkriegsveteran, der 1868 in einer Höhle in Arizona ein Gerät entdeckt, das ihn in ein Koma versetzt und eine exakte Kopie seiner Selbst auf den Mars teleportiert. Dort angekommen, findet Carter eine erdenähnliche Welt vor, die durch Jahrhunderte lange Kriege in eine gigantische Wüste verwandelt wurde. Die verschieden farbigen Völker des Mars - oder Barsoom, wie sie den Planeten nennen – sind mittlerweile kaum mehr als verrohte Barbaren, die sich gegenseitig abschlachten wollen.

Freitag, 20. Juli 2012

Filmgeist in Umarmung von Sequel



So in etwa könnte die dritte Fortsetzung der Mission Impossible Reihe auf einer Kino-Menükarte stehen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ließ mich dann neugierig auf das Mahl werden. Simon Pegg (Hot Fuzz, Shaun of the Dead) spielt wieder mit und diesmal mit deutlich mehr Screentime. Zudem konnte ich als Neuzugang Mal Jeremy Renner (The Hurt Locker, Avengers) ausmachen.

Der Verschwörungsplot, der sich in "Ghost Protocol" entfaltet, wirkt zwar nicht mehr allzu frisch und etwas formelhaft, wird aber unterhaltsam inszeniert:

Samstag, 30. Juni 2012

Einblicke und Ausblicke 2. Quartal 2012

Keine Bange, jetzt kommen keine schnöden Statistiken oder sonstiger Mist... auch wenn der Titel sich doch recht trocken anhört ^^

Mir geht es hier dann doch mehr um die Film- und Serienwelt mittels aktueller Trailer. Es sind sowohl schon bekannte Filme dabei, als auch Trailer zu Filmen, die ich beim stöbern gefunden habe und als interessant betrachte :-)

Und ab geht die gute Fahrt...

Freitag, 8. Juni 2012

Time Lag from Outer Space



So wie der Horror Film "Manchmal kommen sie wieder" schon so treffend prophezeit, wird man manche Dinge nicht los: Scheiße am Hacken, New Kids on the Block, die Twilight Filme oder die liebe Verwandtschaft. Nun muss natürlich nicht alles gleich schlecht sein. Obwohl ich mit dem zweiten Teil das Thema für ausgereizt eingestuft hatte, freute ich mich ein bisschen, als der dritte Teil der "Men in Black" Reihe angekündigt wurde.

Zum einen, weil Will Smith in ernsten Rollen einfach grauenhaft ist, und zum anderen, weil ich einfach humorvolle nonsense Alienaction mag. Da man nicht gerade behaupten kann in diesem Genre mit Filmen überschüttet zu werden, ging ich frohgemut ins Kino, um das "Finale" der Trilogie anzuschaun.

Montag, 31. Oktober 2011

Wie eine Fata Morgana - so nah und doch so fern!

Der beste Grund sich eine PS3 zuzulegen hat Nachwuchs bekommen.
Mit einem Zitat der grenzdebilen EAV startet heute mein neues Game-Review. Ja, ja, ja, jaaa! Ich weiss, dass ich immer noch an GT5 und Two Worlds weiter schreiben müsste, aber ich habs einfach nicht übers Herz gebracht die Titel zu Ende zu zocken - hüstel!
Darum gibt es heute mein persönliches Action-Highlight des Jahres - noch vor "Killzone 3": Naughty Dog´s "Uncharted 3 - Drake´s Deception" für die PS3!
Nach Wasser und Schnee ist in Teil 3 der Sand der neue Star.

Für alle, die die ersten beiden Teile noch nicht kennen, in aller Kürze um was für ein Game es sich handelt: Uncharted ist ein Third-Person-Action-Game, das hauptsächlich aus Klettereinlagen, Ballereien und Rätseln besteht. Im Grunde haben wir es mit einem Klon aus "Indiana Jones" und "Tomb Raider" zu tun. Man steuert hier den Schatzsucher Nathan Drake, der meist eher unfreiwillig in seine Abenteuer schlittert. So weit, so unspektakulär.
Allerdings gibt es einige Aspekte, die die Reihe zu etwas Besonderem machen.


Dienstag, 11. Oktober 2011

Das Largo Embargo - äh, halt! Das war wo anders...


Da ich dieses Jahr schon so oft über all die Comics geschrieben habe, die als Film umgesetzt werden, will ich mich dieses mal kurz fassen. Mit "Largo Winch - Die Burma Verschwörung" erscheint die zweite Verfilmung der Bestsellercomics von Jean van Hamme und Philippe Francq. Auf dem Regiestuhl nahm wieder Jérôme Salle Platz und setzt diesmal in nahezu allen Disziplinen einen drauf.

Wir erinnern uns: Largo Winch (Tomer Sisley; Virgil) wurde als Kind von Mr. Winch als sein Sohn angenommen und als dessen Erbe erzogen. In letzter Konsequenz sollte Largo, wenn die Zeit reif war, die multimilliarden schwere Winch-Group übernehmen und das Unternehmen leiten. Am Ende des ersten Films war Largo mit seiner Familienvergangenheit im Reinen und nahm das Ruder in die Hand.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Dou kommst hier ned rein!



Horror, Komödie, jugendliche Gangster, Hip-Hop, Schwarzer Humor, Aliens, Splatter, Muthafucka, Kiffer, Marihuana, Gore, Spannung, Action, Trash und Nick Frost!

Wer bei mindestens dreien dieser Stichworte ein eindeutiges "JA!" empfindet, sollte sich "Attack the Block" näher anschaun. Die krude Trash Produktion aus Großbritannien vereint Horror und Humor in einem ungewöhnlich geschnürten Paket aus möchtegern Gangsta-Milieu und Kifferszene das mit "Monster aus dem All" Reminiszenzen vermischt wurde.

Montag, 12. September 2011

The Jason Statham Show


"Hier tanzen gleich die Waffen,
macht auf der Bühne Licht!
Zündet Bomben und brecht Knochen,
bis der Schuppen wackelt und zusammen bricht."

So, genug herum gealbert!
Es ist mal wieder Zeit für ein emotional aufgeladenes Jason Statham Drama. Gut, aufgeladen sind nur die Kanonen und als Drama kann man maximal das Ende des Films beschreiben, aber ein ernst gemeintes Charakterspiel würden wir von Statham eh nicht erwarten.

Donnerstag, 24. März 2011

You can't Hyde from Jekyll

Ok, flacher und nicht gerade guter Wortwitz, aber ich kenne Frauen, deren Brüste noch flacher als der Witz sind ^^ *hust* ;-)

Bevor Steven Moffat sich an die Adaption und neuzeitliche Übertragung von Sherlock Holmes begab, hatte er sich die Story von Jekyll & Hyde zur Brust genommen.


Mittwoch, 19. Januar 2011

I´m a loser baby, so why don´t you kill me?!


Wenn Hollywood mal wieder keine Ideen für  Geschichten hat, bedient man sich idR gerne bei beliebten Comicreihen. Meist trifft es dann die üblichen Verdächtigen.  Von Batman bis Wolverine wird dann die Superheldenriege geplündert. Manchmal trifft es aber andere Genres, wie bspw. Thriller mit dem leidlich umgesetzen "Whiteout" oder Agentengeschichten wie "R.E.D", dessen Verfilmung 2010 die Lichtspielhäuser stürmte. Auch "The Losers" bekam letztes Jahr eine Filmumsetzung spendiert.

Freitag, 10. Dezember 2010

We want YOU!

Die Überschrift hört sich komisch an, ist aber so ^^ Die englische Subline zu ALIENS lautete nämlich: Now it's war! und involviert "Space-Marines" in den Plot.

Bei der Fortsetzung zu Alien, welche sinnigerweise Aliens genannt wurde, sind einige Neuerungen in Kraft getreten:
  • James Cameron platzt sich nun auf den Regiestuhl
  • Ripley hantiert mit richtigen Wummen
  • es wurde das erste Mal der Namen der Firma genannt (Weyland-Yutani)
  • eine ganze Heerschar von Aliens
  • mehr als 7 Darsteller
  • das Ganze an sich spielt sich auf mehr Fläche ab, nicht nur in paar Gängen/Kabinen
  • eine Alien-Königin ist mit von der Partie
  • die Marines sind auch dabei *uraa*
Das Review bezieht sich auf die 20 Minuten längere - in meinen Augen bessere - Schnittfassung gegenüber der Kinofassung und wie schon das Review zu Teil 1 auf die Blu-Ray-Fassung.


Dienstag, 16. November 2010

WANTED - Dead Or Alive

Die 80iger, eine Zeit in der Actionfilme richtig gehaltvolle Dialogzeilen hatten, die Stunts noch selbst gemacht wurden und CGI ein Fremdwort war.

Ok erwischt, das mit den gehaltvollen Dialogzeilen ist ein nicht zündender Gag ;) Aber genau das gefällt mir an den meisten Filmen dieser Zeit. Übersichtliche Rahmenhandlung, so ziemlich alles vorhersehbar ... Hirn aus, Film an.

Samstag, 28. November 2009

Wenn das die Mayas wüssten!

2012

Wenn jemand Scheisse turmhoch stapelt, dann kann er nur eines im Sinn haben:
sie wieder umzuschmeissen!

Dergleichen ist unlängst geschehen im Jüngsten Gericht mit fadem Beigeschmack von Roland - Genozid - Emmerich: zwanzich-zwölf!

Da wir Deutschen ja den im Gencode verankerten Drang haben Filmen einen Untertitel zu geben, verleihe ich diesem Kleinod der hochproduzierten Trash-Movies den wohlverdienten Beinamen:

EPIC FAIL RETURNS

Freitag, 6. Februar 2009

The Spirit

Egal wie man die Qualität der aktuellen Comicverwurstungen wie Batman, Spiderman, Superman, IronMan ode Hulk im Einzelnen bewerten mag, einen schönen Nebeneffekt hat deren erfolgreiches Einspielergebnis an den Kinokassen: auch "kleinere" bzw. hierzulande unbekanntere Comicreihen oder Graphic Novels erhalten ebenfalls eine Chance verfilmt zu werden. Oft schlummern die Perlen nämlich in der Schublade der vergessenen Geschichten. Klar, dass dabei auch Schrott wie "Daredevil" oder "Ultra Violet" heraus kommt, aber hin und wieder wieder hat man dann auch eine Filmperle vor Augen. So bspw. geschehen bei "SinCity", "Hellboy" oder "300".

Um eines vorweg zu nehmen: "The Spirit" passt in keine der beiden Kategorien, sondern irgendwo dazwischen.

Doch worum geht es eigentlich?

Freitag, 17. Oktober 2008

Wenn die Eisenfaust zweimal zuschlägt

Hellboy 2 - Die Goldene Armee

Ron Perlman aka Hellboy is back! Und das mit großem Getöse, was sein Chef Tom Manning (Jeffrey Tambor) bei der B.P.R.D. (Bureau for Paranormal Research and Defense) überhaupt nicht leiden kann. Ist er doch stets darauf bedacht die Existenz der Behörde geheim zu halten. Daher muss ein neuer Leiter für das Einsatzteam her - und Hellboy disqualifiziert sich durch sein ungehöriges Auftreten von selbst. Ersatz kommt aus Europa, genauer gesagt aus Deutschland. Es handelt sich hierbei um ein Medium das seines Körpers verlustig gegangen ist, nun als ektoplasmische Erscheinung in einem Schutzanzug auftritt und auf den Namen Johann Krauss hört.

Der neue Führer kommt aus Deutschland? Für Hellboy ganz klar: das geht mal auf keinen Fall. Schließlich ist er durch seinen Hass auf die Nazis vorbelastet. Fortan versucht er den Neuen im Team zu torpedieren, was zu allerlei amüsanten Wortgefechten führt. Dabei macht es ihm Johann zu Anfang auch recht einfach, da er kompromisslos und herrschsüchtig auftritt. Tom Manning jedenfalls ist begeistert vom Neuzugang. 

Während man sich bei der B.P.R.D. Luxusproblemen widmet braut sich in der Unterwelt neues Unheil zusammen. Elfenprinz Nuada sucht die Teile einer Krone zusammen, die ihm die Macht über die Goldene Armee gewähren soll und schreckt auch nicht vor Mord am eigenen Vater zurück. Einst hat diese Maschinenarmee die Erde verwüstet. Die Elfen erkannten, dass sich so aber nicht das Problem mit den Menschen lösen ließ. Also schloß der König der Elfen mit den Menschen Frieden und die Krone wurde in mehrere Teile zerbrochen damit diese schreckliche Armee nie wieder entfesselt wird. Nuada allerdings ist es leid im Untergrund zu verweilen, wo er seinen Hass auf die Menschen genährt hat, die im Laufe der Jahrtausende das Wissen um die Existenz dieses alten Volkes verloren haben. Er will die Elfen zu alter Größe zurückführen. Wenn er dafür die Menschheit auslöschen muss, dann sei es so.

Mit dem zweiten Teil der Hellboy Reihe legt Guillermo del Toro noch einmal eine Schippe drauf. Bessere Effekte, mehr Gags, mehr und schönere Masken, mehr Schauplätze, coolere Action und und und. Insgesamt wirkt der neue Film ein ganzes Stück runder im Gesamtkonzept als der Erste, der ebenfalls viel Freude bereitete. Zudem erfahren alle wichtigen Figuren eine deutliche Weiterentwicklung, die vorab schon Lust auf den dritten und abschließenden Film macht, der hoffentlich nicht in allzu weiter Ferne auf uns wartet. Fans von phantastischen Filmen und Comicverfilmungen im Speziellen sollten sich "Hellboy II" nicht entgehen lassen. 


Natürlich kann man auch etwas zu meckern finden. So ist Johann Krauss z.B. wie die meisten Figuren der del Toro Verfilmungen deutlich anders angelegt als im Comic. Dort ist er nämlich der eher empfindsame Typ. Andererseits belegt diesen Posten im Film bereits Abe... und zwei Sensibelchen wäre nun wirklich zu viel. Zum Comic ist auch der zweite Teil eine tolle Ergänzung, aber mit Sicherheit kein Ersatz. Denn so gut wie die Papiervorlage wird der Film dann doch nie werden.

SO muss Popcorn-Kino sein: schnell, laut, aber intelligent gemacht.

9 von 10 Zahnfeen

Donnerstag, 21. August 2008

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?!

The Dark Knight

Heath Ledgers Tod löste Anfang des Jahres einen regelrechten Hype um den neuen Batman Streifen aus. Was wurde da nicht alles spekuliert. Von Depressionen aufgrund seiner Rolle als Joker war da die Sprache oder dass ihn der Film gar umgebracht habe. Legendenbildung VOR dem Erscheinen eines Filmes? Das gab es zuletzt bei „The Crow“ und Jason Lees Tod. Dank der umfangreichen Berichterstattung stürmen derzeit die Besucher rund um den Globus die Kinosääle, „The Dark Knight“ bricht alle Zuschauerrekorde und überholt auf dem Treppchen der erfolgreichsten Filme einen Streifen nach dem anderen und arbeitet sich mit großen Schritten auf den Thron zu um die Titanic ein zweites mal zu versenken. Viel Glück dabei. :-)