Schon wieder ein Third-Person-Shooter und ich soll – wie sollte es auch anders sein - einen US-Soldaten spielen? Kein Interesse!
Doch auf der anderen Seite klingt das Szenario ganz interessant: Dubai ist nach einem Sandsturm größtenteils entvölkert. Die ersten Screenshots ließen bereits die apokalyptische Stimmung erahnen, die mich erwarten würde. Na gut, ausnahmsweise… dann schau ich mir doch mal an, was dieser Third-Person-Shooter so drauf hat. Am Ende musste ich mir selber eingestehen, dass ich „Spec Ops: The Line“ vollkommen unterschätzt hatte und das Spiel zu unrecht am Markt untergegangen ist.
Woran es gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen. War es zu wenig
Werbung seitens des Publishers, die Übersättigung der Spieler mit
Ballergames oder schlicht die Ankündigung, dass „The Line“ eine richtige
Handlung haben sollte, die die Shooterfans vom Kauf
abgehalten hat? Möglich wäre es. Zum einen kommen die Geschichten, die
in Shootern erzählt werden meist auf einer Briefmarke unter und sind
dann auch noch schlecht inszeniert.
