Diverse Gedanken - neudeutsch "Reviews" - zu Filmen, Comics, Büchern, Hörspielen ... was uns gerade so unter die Augen und Ohren kommt.
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Donnerstag, 6. April 2017
Samstag, 7. Januar 2017
Das dreckige Dutzend
Im Rahmen des geplanten Wicked-Vision Artikels zum zwanzigsten Geburtstag von Hellboy, stellte ich damals alle erschienen Ausgaben des Cross-Cult Verlags vor. Es handelt sich hierbei streng genommen nicht um Reviews, sondern mehr um eine Nachzeichnung von Hellboys Werdegang (Wer eine akute Spoilerallergie hat, sollte um diesen Beitrag also einen großen Bogen machen.).
Da ich mir bereits die Arbeit gemacht habe, soll diese nicht umsonst gewesen sein. Abgesehen davon gehört der Anhang zu Pulpgeddon allein schon der Vollständigkeit halber hierhin.
Los geht's - wer hätte das gedacht?! - mit Band 1:
Da ich mir bereits die Arbeit gemacht habe, soll diese nicht umsonst gewesen sein. Abgesehen davon gehört der Anhang zu Pulpgeddon allein schon der Vollständigkeit halber hierhin.
Los geht's - wer hätte das gedacht?! - mit Band 1:
Pulpgeddon
Wir schreiben das Jahr 1944. Der Zweite Weltkrieg war in vollem Gange. Noch jedenfalls. Und um es kurz zu machen: für die Achsenmächte lief es nicht besonders gut. Dass Hitler noch eine Chance hatte das Ruder herumzureißen, war mehr als fraglich.
Dies war die Stunde einiger hochrangiger Nazis, die dem Okkultismus anhingen. Sie stellten allerlei absurde Theorien auf und führten verzweifelte Experimente durch, die helfen sollten wider besseren Wissens den Endsieg zu erringen. Eines Tages baten sie Grigori Jefimowitsch Rasputin um Hilfe. Der russische Mystiker hatte eigene Pläne, gab sich aber willfährig, um an die Ressourcen der Faschisten zu kommen. Mit ihren Mitteln beschwor er ein Monster in der Gestalt des Leibhaftigen. Zumindest in einer Version wie sie mit zwei Jahren ausgesehen haben könnte. Allerdings gelang es dem Dämon, sich der Kontrolle seines Meisters zu entziehen und wurde stattdessen von Professor Trevor Bruttenholm aufgefunden. Der Amerikaner nahm ihn bei sich auf und zog ihn wie einen Sohn groß.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Die Schere und der hyperboreanische Kampfmönchyeti
Für die außergewöhnlichen Agenten der B.U.A.P gibt es nur wenige Konstanten im Leben. Als Freak existiert nun mal so etwas profanes wie Alltagstrott nicht. Die Freundschaft und Loyalität zueinander ist - trotz aller Reibereien - eine dieser Konstanten. Darum trifft die Gemeinschaft Liz´ Entführung durch den düsteren Magier Gilfryd besonders hart.
Seitdem haben Abe, Johann und Kate nur ein Ziel vor Augen: Kates RettungI Ihre Spur führt sie zu einer uralten Stadt in den eisigen Regionen des Stanovoi Gebirges. Doch was sie dort vorfinden , liegt jenseits ihrer Vorstellungskraft .
Donnerstag, 21. Juli 2011
Mignola, übernehmen sie!
Wenn es was zu feiern gibt und dazu der große rote Kerl auftaucht, handelt es sich nicht zwingend um Weihnachten und Santa Clause. Diesmal sind es ein Verlag und eine Comicfigur.
CROSSxCULT wird zehn Jahre alt und feiert sein Jubiläum mit der Figur, mit der der Verlag dübetierte: HELLBOY!
In den vergangenen zehn Jahren sind seit Hellboys erstem Auftritt viele weitere Erscheinungen hinzu gekommen. Sin City, Vampire Boy, B.U.A.P., The Goon, The Walking Dead, The Red Star, Umbrella Academy und Hack/Slash sind nur einige Beispiele für das breit gefächerte Portfolio von CC. Neben dem Phantastischen, Horror und Science-Fiction erscheinen bei CC auch Thriller und Krimi-Geschichten wie Torpedo, From Hell, Whiteout oder Sleepers. Seit einigen Jahren veröffentlicht der Verlag neben Graphic-Novels auch Bücher, wie beispielsweise Romane aus dem Star Trek Universum und zur BBC Serie Primeval.
Comics sind in Deutschland nach wie vor ein Nischenprodukt und daher haben es Verlage hierzulande oft schwer. Ein Grund mehr sich über 10 Jahre CROSSxCULT zu freuen: denn nicht nur, dass sie die Comic-Landschaft in unseren Gefilden um viele wundervolle Geschichten bereichert haben, so zeigt das Jubiläum auch, dass der Verlag mittlerweile eine feste Größe im Business geworden ist und ein erfolgreiches Konzept erarbeitet hat, um uns hoffentlich noch lange mit weiteren tollen Geschichten zu erfreuen.
CROSSxCULT wird zehn Jahre alt und feiert sein Jubiläum mit der Figur, mit der der Verlag dübetierte: HELLBOY!
In den vergangenen zehn Jahren sind seit Hellboys erstem Auftritt viele weitere Erscheinungen hinzu gekommen. Sin City, Vampire Boy, B.U.A.P., The Goon, The Walking Dead, The Red Star, Umbrella Academy und Hack/Slash sind nur einige Beispiele für das breit gefächerte Portfolio von CC. Neben dem Phantastischen, Horror und Science-Fiction erscheinen bei CC auch Thriller und Krimi-Geschichten wie Torpedo, From Hell, Whiteout oder Sleepers. Seit einigen Jahren veröffentlicht der Verlag neben Graphic-Novels auch Bücher, wie beispielsweise Romane aus dem Star Trek Universum und zur BBC Serie Primeval.
Comics sind in Deutschland nach wie vor ein Nischenprodukt und daher haben es Verlage hierzulande oft schwer. Ein Grund mehr sich über 10 Jahre CROSSxCULT zu freuen: denn nicht nur, dass sie die Comic-Landschaft in unseren Gefilden um viele wundervolle Geschichten bereichert haben, so zeigt das Jubiläum auch, dass der Verlag mittlerweile eine feste Größe im Business geworden ist und ein erfolgreiches Konzept erarbeitet hat, um uns hoffentlich noch lange mit weiteren tollen Geschichten zu erfreuen.
Samstag, 2. Juli 2011
Der Höllenbursche ist zurück
Nach langer Zeit hab ich mir diese Woche endlich mal wieder einen Schwung Comics zugelegt. Natürlich geht es mir erstmal um den Erwerb der Serienfortsetzungen. Vorher lohnt sich eine neue Serie einfach nicht. Beim Einkauf musste ich dann auch sogleich merken, dass ich wohl länger nicht die neuen Bände gekauft hatte, als ich zunächst gedacht hatte. Verdammt! Das wird ein teurer Monat!
Den Anfang macht heut erstmal "Hellboy: Band 11 - Der Krumme" aus dem Hause Cross-Cult.
Über den roten Höllenjungen muss ich glaube ich nicht mehr allzu viel sagen, die Figur sollte den meisten aus den Kinofilmen bekannt sein. Daher steige ich auch direkt ein und fasse mal zusammen, worum es denn diesmal geht.
Freitag, 17. Oktober 2008
Wenn die Eisenfaust zweimal zuschlägt
Hellboy 2 - Die Goldene Armee
Ron Perlman aka Hellboy is back! Und das mit großem Getöse, was sein Chef Tom Manning (Jeffrey Tambor) bei der B.P.R.D. (Bureau for Paranormal Research and Defense) überhaupt nicht leiden kann. Ist er doch stets darauf bedacht die Existenz der Behörde geheim zu halten. Daher muss ein neuer Leiter für das Einsatzteam her - und Hellboy disqualifiziert sich durch sein ungehöriges Auftreten von selbst. Ersatz kommt aus Europa, genauer gesagt aus Deutschland. Es handelt sich hierbei um ein Medium das seines Körpers verlustig gegangen ist, nun als ektoplasmische Erscheinung in einem Schutzanzug auftritt und auf den Namen Johann Krauss hört.
Der neue Führer kommt aus Deutschland? Für Hellboy ganz klar: das geht mal auf keinen Fall. Schließlich ist er durch seinen Hass auf die Nazis vorbelastet. Fortan versucht er den Neuen im Team zu torpedieren, was zu allerlei amüsanten Wortgefechten führt. Dabei macht es ihm Johann zu Anfang auch recht einfach, da er kompromisslos und herrschsüchtig auftritt. Tom Manning jedenfalls ist begeistert vom Neuzugang.
Während man sich bei der B.P.R.D. Luxusproblemen widmet braut sich in der Unterwelt neues Unheil zusammen. Elfenprinz Nuada sucht die Teile einer Krone zusammen, die ihm die Macht über die Goldene Armee gewähren soll und schreckt auch nicht vor Mord am eigenen Vater zurück. Einst hat diese Maschinenarmee die Erde verwüstet. Die Elfen erkannten, dass sich so aber nicht das Problem mit den Menschen lösen ließ. Also schloß der König der Elfen mit den Menschen Frieden und die Krone wurde in mehrere Teile zerbrochen damit diese schreckliche Armee nie wieder entfesselt wird. Nuada allerdings ist es leid im Untergrund zu verweilen, wo er seinen Hass auf die Menschen genährt hat, die im Laufe der Jahrtausende das Wissen um die Existenz dieses alten Volkes verloren haben. Er will die Elfen zu alter Größe zurückführen. Wenn er dafür die Menschheit auslöschen muss, dann sei es so.
Mit dem zweiten Teil der Hellboy Reihe legt Guillermo del Toro noch einmal eine Schippe drauf. Bessere Effekte, mehr Gags, mehr und schönere Masken, mehr Schauplätze, coolere Action und und und. Insgesamt wirkt der neue Film ein ganzes Stück runder im Gesamtkonzept als der Erste, der ebenfalls viel Freude bereitete. Zudem erfahren alle wichtigen Figuren eine deutliche Weiterentwicklung, die vorab schon Lust auf den dritten und abschließenden Film macht, der hoffentlich nicht in allzu weiter Ferne auf uns wartet. Fans von phantastischen Filmen und Comicverfilmungen im Speziellen sollten sich "Hellboy II" nicht entgehen lassen.
Natürlich kann man auch etwas zu meckern finden. So ist Johann Krauss z.B. wie die meisten Figuren der del Toro Verfilmungen deutlich anders angelegt als im Comic. Dort ist er nämlich der eher empfindsame Typ. Andererseits belegt diesen Posten im Film bereits Abe... und zwei Sensibelchen wäre nun wirklich zu viel. Zum Comic ist auch der zweite Teil eine tolle Ergänzung, aber mit Sicherheit kein Ersatz. Denn so gut wie die Papiervorlage wird der Film dann doch nie werden.
SO muss Popcorn-Kino sein: schnell, laut, aber intelligent gemacht.
9 von 10 Zahnfeen
Ron Perlman aka Hellboy is back! Und das mit großem Getöse, was sein Chef Tom Manning (Jeffrey Tambor) bei der B.P.R.D. (Bureau for Paranormal Research and Defense) überhaupt nicht leiden kann. Ist er doch stets darauf bedacht die Existenz der Behörde geheim zu halten. Daher muss ein neuer Leiter für das Einsatzteam her - und Hellboy disqualifiziert sich durch sein ungehöriges Auftreten von selbst. Ersatz kommt aus Europa, genauer gesagt aus Deutschland. Es handelt sich hierbei um ein Medium das seines Körpers verlustig gegangen ist, nun als ektoplasmische Erscheinung in einem Schutzanzug auftritt und auf den Namen Johann Krauss hört.
Der neue Führer kommt aus Deutschland? Für Hellboy ganz klar: das geht mal auf keinen Fall. Schließlich ist er durch seinen Hass auf die Nazis vorbelastet. Fortan versucht er den Neuen im Team zu torpedieren, was zu allerlei amüsanten Wortgefechten führt. Dabei macht es ihm Johann zu Anfang auch recht einfach, da er kompromisslos und herrschsüchtig auftritt. Tom Manning jedenfalls ist begeistert vom Neuzugang.
Während man sich bei der B.P.R.D. Luxusproblemen widmet braut sich in der Unterwelt neues Unheil zusammen. Elfenprinz Nuada sucht die Teile einer Krone zusammen, die ihm die Macht über die Goldene Armee gewähren soll und schreckt auch nicht vor Mord am eigenen Vater zurück. Einst hat diese Maschinenarmee die Erde verwüstet. Die Elfen erkannten, dass sich so aber nicht das Problem mit den Menschen lösen ließ. Also schloß der König der Elfen mit den Menschen Frieden und die Krone wurde in mehrere Teile zerbrochen damit diese schreckliche Armee nie wieder entfesselt wird. Nuada allerdings ist es leid im Untergrund zu verweilen, wo er seinen Hass auf die Menschen genährt hat, die im Laufe der Jahrtausende das Wissen um die Existenz dieses alten Volkes verloren haben. Er will die Elfen zu alter Größe zurückführen. Wenn er dafür die Menschheit auslöschen muss, dann sei es so.
Mit dem zweiten Teil der Hellboy Reihe legt Guillermo del Toro noch einmal eine Schippe drauf. Bessere Effekte, mehr Gags, mehr und schönere Masken, mehr Schauplätze, coolere Action und und und. Insgesamt wirkt der neue Film ein ganzes Stück runder im Gesamtkonzept als der Erste, der ebenfalls viel Freude bereitete. Zudem erfahren alle wichtigen Figuren eine deutliche Weiterentwicklung, die vorab schon Lust auf den dritten und abschließenden Film macht, der hoffentlich nicht in allzu weiter Ferne auf uns wartet. Fans von phantastischen Filmen und Comicverfilmungen im Speziellen sollten sich "Hellboy II" nicht entgehen lassen.
Natürlich kann man auch etwas zu meckern finden. So ist Johann Krauss z.B. wie die meisten Figuren der del Toro Verfilmungen deutlich anders angelegt als im Comic. Dort ist er nämlich der eher empfindsame Typ. Andererseits belegt diesen Posten im Film bereits Abe... und zwei Sensibelchen wäre nun wirklich zu viel. Zum Comic ist auch der zweite Teil eine tolle Ergänzung, aber mit Sicherheit kein Ersatz. Denn so gut wie die Papiervorlage wird der Film dann doch nie werden.
SO muss Popcorn-Kino sein: schnell, laut, aber intelligent gemacht.
9 von 10 Zahnfeen
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Samstag, 27. September 2008
Hellboy vs. Unterwelt 2:0
Hellboy Band 9 - Ruf der Finsternis
Hellboy ist nach seinen höchst seltsamen Erlebnissen in Afrika nach England zurückgekehrt, wo ihn die Hexen zu ihrem neuen König küren wollen. Ihre alte Herrin Hekate - die Göttin der Kreuzwege - wurde von Igor Bromhead niedergerungen, der in der Vergangenheit auch bereits Hellboy über dessen echten Namen unter seine Knute zwingen wollte.König der Hexen? Darauf hat HB genausowenig Lust wie auf die ganze restliche "Tier der Apokalypse" Geschichte, macht sich deshalb aus dem Staub und zieht sich den Groll aller Hexen zu.
Eine alte Feindin Hellboys - die Baba Jaga - hat nur hierauf gewartet. HB findet sich unvermittelt in ihrem Zwischenreich wieder in dem die russische Folklore lebendig geworden ist.
Wie immer versucht Hellboy nun ohne eine Ahnung oder dem Ansatz eines Planes zu einem Platz zu entkommen an dem er endlich einmal Ruhe hat. Doch der Rache der Baba Jaga entgeht man nicht so einfach.
Endlich ist die langerwartete Fortsetzung der Hellboy Reihe erschienen - wie immer in der gewohnt hohen Cross Cult Qualität. Lange mussten Fans des gepflegten Pulps und der lovecraftschen Unterhaltung warten. Mit dem neuen Hellboy betritt auch ein neuer Zeichner die Bühne. Duncan Fegredo übernimmt gekonnt den gewohnten Strich von Mike Mignola und verquickt ihn mit seinem eigenen Stil zu einer vollkommen neuen Optik, die dank der Koloration von Dave Stewart (Eisner Award für B.U.A.P) den Genuß an Hellboy noch ein weiteres Mal zu steigern weiss. Jeder, der befürchtet hat, HB könnte unter einem neuen Zeichner leiden, der sei beruhigt.
Die Story wird in einem angenehmen Tempo erzählt und macht dank des Subplots in dem einige Wesen aus der Unterwelt den kommenden Krieg und die Vernichtung der Menschheit vorbereiten Lust auf den Nachfolger. Bis dahin (wohl 2009) müssen wir uns noch gedulden und beginnen mit der Reihe am besten bei Band eins noch einmal von vorne.
Irgendeinen neuen Hinweisfitzel oder Querverweis, den man zuvor übersehen hat, lässt sich bei jedem erneuten Lesen finden und die Geschichte noch dichter erscheinen als sie auf den ersten Blick den Anschein gemacht hat.
Freitag, 4. Juli 2008
Necronomicon ex Morits
B.U.A.P. - Die universelle Maschine
Das Team ist nicht mehr komplett. Rogers Tod hat eine Lücke in der Behörde hinterlassen und jeder versucht auf seine Weise mit dem Verlust umzugehen. Während Kate Corrigan in Frankreich nach einem uralten Buch über die Erschaffung von Homunkuli sucht, um so vielleicht Rogers Körper erneuern zu können, setzen sich Captain Daimio, Liz, Abe und Johann Kraus in der Behörde zusammen, um gemeinsam den Tod ihres Freundes zu verarbeiten. Jeder erzählt aus seiner Vergangenheit von sehr persönlichen Begegnungen mit dem Tod. Dabei ahnen sie nicht, dass sich Kate in die Fänge eines skrupellosen Antiquariats begeben hat, der keine alltägliche Transaktion im Sinne hat...Im letzten Band "Schwarze Flamme" herrschte Action als Handlungselement vor und markierte den vorläufigen (dramatischen) Höhepunkt in der Geschichte der Behörde, nicht zuletzt durch Rogers Opfer. Nun wird das Tempo merklich zurückgefahren und die ebenso für Hellboy typischen Gruselgeschichten halten wieder Einzug. Die größtenteils sehr traurigen Geschichten um Daimios Vergangenheit, einen Wendigo, Liz´ Träume über ihre tote Familie und Johann Kraus Obsession zu dem Geist einer verstorbenen Frau, lassen den Leser immer wieder zweifeln, ob Rogers Schicksal einen glücklicheren Verlauf nehmen wird.
Obwohl eine solch illustre Erzählrunde stets die Gefahr birgt, dass das Tempo vollkommen aus der Story genommen wird und im schlimmsten Fall wirkt als wolle man gezwungen mehr Tiefgang in die Figuren bringen, umschiffen Mignola und Arcudi dieses Riff gekonnt. "Die Universelle Maschine" fügt sich ohne Schrammen und Schönheitsfehler in die Reihe ein und gleicht - daran lässt die permanent vorhandene unterschwellige Bedrohung keinen Zweifel - die Ruhe vor dem Sturm, dem Verweilen im Auge eines Zyklons; nur für einen kurzen Moment bis neues Unheil droht, wenn der "Garten der Seelen" im November endlich erscheint.
Wie immer sorgt der flotte Strich von Guy Davis für wundervolle, phantasievoll gestaltete Welten, unterstützt von Dave Stewarts Kolorierung. Dass auch Mike Mignola auf den letzten Seiten den Pinsel schwingt, Hellboy seinen ersten Gastauftritt der Serie hat und trotz aller Melancholie durch die Einführung der Figur Andrew Devon auch der Humor nicht allzu kurz kommt, lässt "Die universelle Maschine" zu meinem persönlichen Favoriten avancieren.
Mittwoch, 16. Januar 2008
Hellboy
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges versucht Hitler - der vom Okkulten besessen ist - das Ruder noch einmal herumzureissen. Hierbei soll ihm Rasputin, die ehemalige rechte Hand des Russischen Zaren um die Jahrhundertwende, helfen. Rasputin baut mithilfe einiger Gesellen wie dem mehr oder weniger untoten Kroenen, seiner Geliebten Ilsa Haupstein und namenloser Nazi-Wissenschaftler eine Apparatur die der Wehrmacht ungeahnte Kräfte verleihen soll. Die Maschine ist ein Portal zur in den kalten Weiten des Alls gefangenen Bestie Oggdru Jahad. Diese gedenkt Rasputin in Wirklichkeit zu erwecken, denn sie ist es der er seine Unsterblichkeit verdankt (wir erinnern uns: den echten Rasputin musste man ja auch mehrmals töten bis er auch endlich mal tot war und blieb ). Es kommt wie es kommen muss: das Experiment geht dank des Eingreifens der US-Marines deftigst in die Hose und alle Bösewichter geben erstmal den Löffel ab. Doch durch das Portal ist ein kleines rotes Geschöpf gekommen, das von dem Wissenschaftler Broom adoptiert wird. Hellboy.
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