Es ist ein düsteres Zeitalter.
Viele Städte der Menschen wurden auf den Ruinen alter Elfenzivilisationen erbaut, mit dem Blut und dem Vermögen von Elfen, Zwergen, Halblingen und dem menschlicher Untertanen. Rassenkonflikte schwelen allerorten und die Herrscher der Menschenreiche können das Säbelrasseln nicht sein lassen. Ränke werden geschmiedet, Allianzen eingegangen, Verrat und Mord verübt, Intrigen gesponnen, Dynastien aus der Taufe gehoben oder ausgelöscht - Politik eben. Mitten in all diesem Treiben befindet sich unversehens ein Mann, der die Politik verabscheut und nichts mit ihr zu tun haben will:
der Hexer, Geralt von Riva.
Hexer sind genetisch veränderte Menschen. In jungen Jahren werden sie mit Elixieren und Tränken traktiert, die ihr Erbgut mutieren lassen. So erlangen sie beispielsweise schnelle Reflexe, können sehr gut bei Nacht sehen und sind immung gegen fast alle Krankheiten und Toxine. Dafür überleben sie diese Prozedur oft nicht und wenn doch, werden sie unfruchtbar. Die, die erfolgreich die Ausbildung zum Hexer in der Festung Kaer Morhen abschließen, werden in die Welt entlassen, um auf Monsterjagd zu gehen. Sie nehmen Aufträge an, um Ghule, Werwölfe, Fangpire, Wyvern und anderes Kroppzeug zu erledigen. Dafür kassieren sie Geld, um ihren Unterhalt zu finanzieren.