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Mittwoch, 26. April 2017

State of Play

Fanboys sind merkwürdige Vögel. Aus mir unerfindlichen Gründen muss das Objekt der Begierde bis aufs Blut verteidigt werden, als handele es sich um den Heiligen Gral, der Gefahr läuft den ungläubigen Horden in die Finger zu fallen. Vom normalen Fan trennt sie die eine fast bewundernswerte, unerschütterliche Betriebsblindheit. Hierbei handelt es sich nicht um ein isoliertes, modernes Phänomen. Nein, leider durchzieht es so ziemlich alle Bereiche des Lebens. Sei es Religion, Partei, Lieblingsmannschaft, Auto, Smartphone oder Freizeitbeschäftigung: sie sind in der Minderheit, aber überall und überaus lautstark. Fanboys sind der eitrige Pickel am Arsch jeder Diskussion und immer nur ein Jota vom hundsgemeinen Hater entfernt. Sobald sich einer dieser Kerle in einer Unterhaltung zu Wort meldet, stehen die Zeichen auf schnelle Eskalation. Nicht umsonst wurden in den letzten Jahren überflüssige, negativ konnotierte Begriffe wie „Lügenpresse“, „Console-Wars“ und „PC Masterrace“ geprägt.

Um zum eigentlichen Thema dieses Beitrags zu kommen, machen Fanboys auch nicht vor Comics halt. Schon vor vielen Jahrzehnten bildeten sich hauptsächlich zwei Lager heraus: Marvel und DC mit ihren vor Superhelden überquellenden Pantheons. Allein schon aus Kostengründen konnte man es sich als Teenager nicht leisten den Publikationen beider Verlage Aufmerksamkeit zu schenken. Während man Publisher A supertoll fand, musste Publisher B automatisch doof sein. Grob vereinfacht, zugegeben, aber auf diesen Gedankengang kann man die Angelegenheit herunter brechen. Diesen Konkurrenzkampf feuerte man in den Neunzigern sogar noch mit einer gemeinsamen Comicreihe an: DC vs Marvel nannte sich das launige Event. Ich mache mir nicht viel aus der Superheldenthematik und besaß von Lobo und einigen Batman Ausgaben abgesehen nicht viel, was hieran anknüpft. Independent Comics bzw Graphic Novels sind eher mein Ding. Dass allerdings sogar meine Wenigkeit bei DC vs Marvel zuschlug, sollte deutlich machen, wie ungewöhnlich und kurzweilig das Event war.

Dienstag, 1. Mai 2012

The Dark Knight Rises

Am 26.06.2012 ist es soweit, der Abschluss der Nolan'schen Batman-Trilogie kommt in die Lichtspielhäuser :)

Gott sei Dank nicht in 3D, da Nolan davon mal absolut gar nix hält (sehr sympathisch :D ;)). Dafür natürlich wieder mit viel Material im IMAX-Format :)

Ach ja, lustigerweise sind mir bei The Dark Knight die Wechsel der Bildformate weder im Kino noch auf Blu-Ray direkt aufgefallen. Obwohl die mehr als offensichtilich waren ^^ Naja, aber das macht denke ich auch einen guten Film aus wenn man darauf einfach nicht achtet :) ;)

Seit heute Nacht ist der dritte Trailer online:




Ich meckere zwar recht oft über die Arbeit der deutschen Syncronstudios, aber bei Bane bin ich doch ganz froh, bei der Eindeutschung dann zu verstehen was er sagt. Im Trailer 3 bei 1:08 hört er sich an wie Yoda und ca. 25 Sekunden vorher versteht man keinen Ton was er sagt (I am gothams??).

Trailer 2:





Trailer 1 (bzw Teaser):
http://www.facebook.com/thedarkknightrises/videos

Mein Favorit aus der Reihe ist bisher... naja... so einen wirklichen Favoriten aus den bisher erschienen Streifen habe ich nicht. In "Batman Begins" gefällt mir, das der Fokus absolut auf die Entstehung/Entwicklung von Batman liegt. In Teil 2 ist es die Tatsache, das der Fokus eben nicht so sehr auf Batman liegt, sondern mehr auf die Konsequenzen/Entwicklungen die aus einzelnen Entscheidungen von Batman/Bruce Wayne entstehen. Und natürlich wegen der Darstellung des Jokers durch Heath Ledger (RIP :( ). Ja, Jack Nicholson hat auch einen herrlich durchgeknallten Joker abgeliefert. Unterm Strich finde ich beide Darstellungen sehr gut (bezogen auf die Zeit/Umstände der Entstehung der Filme). Und die ersten beiden Filme von Tim Burton sind nicht wirklich schlecht, Teil 3 und 4 ordne ich in der Abteilung "Trash" ein ^^

Ach ja, bitte keine Vergleiche zu dem aktuellen Film "The Avengers" ziehen wie es zur Zeit so oft in Foren passiert. Beide Filme haben ihre Fans und auch ihre Daseinsberechtigung. Was man da teilweise an Flamewars liest... oh wei oh wei...

Egal, bei allen 3 Trailern bekomme ich Gänsehaut... Faith Is Broken, Hope Is Lost...

Donnerstag, 9. Dezember 2010

"Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert."

 
Surreal, fremdartig, unheimlich, bedrohlich, geborgen, heimisch, phantastisch, übersinnlich! Jeder Mensch träumt und jeder von uns empfindet seine Träume anders. Oft als ein Spielball eigener Emotionen und unbewusst verdrängter Konfliktsituationen, werden in der Schlafphase Situationen und Erinnerungen ausgelebt, durchgespielt und adaptiert, die wir nicht kontrollieren können.
Im Klartraum ist jedoch alles anders. Luzide Träumer (lat. lux, lucis: das Licht) erleben ihre Träume bewusst und lenken das Geschehen nach ihrem Gutdünken.
Auf diesem Grundgedanken basiert Christopher Nolans neuster Film „Inception“.
 

Donnerstag, 21. August 2008

Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?!

The Dark Knight

Heath Ledgers Tod löste Anfang des Jahres einen regelrechten Hype um den neuen Batman Streifen aus. Was wurde da nicht alles spekuliert. Von Depressionen aufgrund seiner Rolle als Joker war da die Sprache oder dass ihn der Film gar umgebracht habe. Legendenbildung VOR dem Erscheinen eines Filmes? Das gab es zuletzt bei „The Crow“ und Jason Lees Tod. Dank der umfangreichen Berichterstattung stürmen derzeit die Besucher rund um den Globus die Kinosääle, „The Dark Knight“ bricht alle Zuschauerrekorde und überholt auf dem Treppchen der erfolgreichsten Filme einen Streifen nach dem anderen und arbeitet sich mit großen Schritten auf den Thron zu um die Titanic ein zweites mal zu versenken. Viel Glück dabei. :-)

Dienstag, 13. Mai 2008

Unterwürfige Sperma-Rambos als Fickfleisch missbraucht - Teil IV

Batman Begins

HA! Reingefallen! Hier geht es nicht um Pornos, sondern um Filme! Wer die Überschrift aber mag, darf sich gerne unter http://lyrik2000.sarento.de/porngen.php mit dem Pornotitelgenerator neue erstellen lassen. Viel Spass! Was wollte ich eigentlich nochmal? Ach ja: Filme!


2005 stand für Batman Fans die Kinowelt Kopf. SO hatte man ihren Lieblingshelden noch nie gesehen. Ganz besonders nicht SO realistisch - soweit man das bei einer phantasievollen Comicverfilmung überhaupt sagen kann. Und auch die Kinogänger, die sich nie mit den Comics beschäftigt haben wunderten sich: "nanu, keine Fortsetzung? Das spielt davor? Ne, dazwischen? Auch nicht! Die Geschichte mit seinen Eltern ist so anders als im ersten Film..." Na logisch! Christopher Nolan stand Pate für diese Neuinterpretation des Dunklen Ritters. Anlässlich der in diesem Jahr anstehenden Fortsetzung huldige ich einmal mehr mit einem kurzen Rückblick einem Höhepunkt des Genres.

"Als Mensch aus Fleisch und Blut werde ich ignoriert oder getötet, aber als Symbol kann ich unbestechlich sein und unvergänglich."

Freitag, 1. Juni 2007

Prestige

"Ein Zaubertrick besteht aus drei Akten oder Phasen. In der ersten Phase, der Vorstellung, zeigt der Magier dem Publikum ein gewöhnliches Objekt; etwa ein Kartenspiel, ein Tier oder eine Person. Manchmal wird er das Publikum dazu auffordern das Objekt zu inspizieren, damit sie sich von der Echtheit überzeugen können, obwohl es wahrscheinlich anders ist.

In der zweiten Phase geschieht der Effekt. Der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt etwas Aussergewöhnliches damit geschehen. Nun suchen sie nach dem Geheimnis, aber sie werden es nicht finden, denn natürlich ist es so, dass sie nicht wirklich hinsehen. Sie wollen es eigentlich garnicht wissen. Sie wollen sich täuschen lassen.


Doch noch applaudieren sie nicht, denn etwas verschwinden zu lassen ist nicht genug. Man muss es auch zuückbringen. Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick einen dritten Akt, den schwierigsten Teil: das Finale. Man nennt ihn Prestigio."


Mit diesen Worten beginnt eines der besten Dramen der letzten Jahre. Christopher Nolan (Batman Begins; Insomia, Memento) kann somit seine Reihe von Top-Filmen mal wieder erweitern.