TNG, DS9, TOS… griffige Akronyme für Star Trek Serien sind nichts ungewöhnliches, eigentlich noch nicht einmal für Serien allgemein. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Discovery dieser Tradition folgt und mit dem unglücklichen Kürzel STD daher kommt. Ich hätte es im Vorfeld bereits als böses Omen deuten sollen. Es hätte mir diverse kopfschüttelinduzierte Schleudertraumata erspart.
Diverse Gedanken - neudeutsch "Reviews" - zu Filmen, Comics, Büchern, Hörspielen ... was uns gerade so unter die Augen und Ohren kommt.
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Dienstag, 31. Oktober 2017
Mittwoch, 1. Februar 2017
"We may hope that machines will eventually compete with men in all purely intellectual fields." - Alan Turing
Heutzutage sind Informationen für jeden allgegenwärtig. Die einen posten jedes Essen was ihnen vor das Smartphone kommt, die anderen teilen kontinuierlich ihren virtuellen Stalkern mit wo sie gerade mit wem über was auch immer gesprochen haben oder was man in den nächsten 48 Stunden alles gedenkt zu tun.
Facebook, Instagram, Tinder... wie sie nicht alle heissen. Überall geben Menschen ohne groß darüber nachzudenken Informationen über sich preis und nur ein geringer Teil stöhnt auf wenn er dabei an so etwas wie Datenschutz und digitale Privatsphäre denkt. Selbst Enthüllungen wie die von Edward Snowden schlagen nur geringe Wellen im Vergleich zu den Dingen die dabei im Hintergrund wirklich ablaufen.
Dienstag, 31. Januar 2017
Ich brauch nicht viel - meine Hilti, meine Stihl!
Ja, der Einstieg mit einem Auszug aus einem Rainald Grebe Song ist albern. Nein, ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, die Amazon Originals Serie „Bosch“ wäre nach einer x-beliebigen Anleitung aus dem Serienbaumarkt von einem gelangweilten Handwerker zusammengezimmert worden. Irgendwie muss man halt anfangen.
Harry Bosch ist Kriegsveteran und Vater einer vierzehnjährigen Tochter, die er hauptsächlich deshalb seit Jahren nicht mehr gesehen hat, weil seine Ex-Frau zeitweise mit ihrem neuen Mann in Hong Kong lebt. Der andere wichtige Grund besteht darin, dass sich Bosch nur mit Mühe von seiner Arbeit als Detective des Los Angeles Police Departments loseisen kann. Das geht soweit, dass Bosch, obwohl er zu Beginn der ersten Staffel aufgrund eines Verfahrens wegen fahrlässiger Tötung eines Verdächtigen während eines Einsatzes vom Dienst freigestellt ist, weiter mit seinem Partner Jerry Edgar arbeitet.
Freitag, 6. April 2012
The author who mounts the Fantasy
Was ist dialoglastig, sehr gut produziert und geizt nicht mit nackter Haut und Knochenmatschhirnbrei? Richtig: HBO Serien!
Pünktlich zum Start der amerikanischen Erstausstrahlung der zweiten Season von "Game of Thrones", kam die Bluray Box der ersten Staffel bei uns in den Handel. Die habe ich mir natürlich zugelegt und die Serie direkt noch mal angeschaut.
Für alle, die noch nicht das Vergnügen mit dieser Serie hatten, ein kurzer Abriss, worum es denn eigentlich gehen tun ... tut:
Basierend auf dem Romanzyklus "A Song Of Ice And Fire" von George R.R. Martin produziert HBO die nach dem ersten Teil der Saga benannten Fantasy-Serie, in der die sieben Königreiche von Westeros um den Eisernen Thron kämpfen. Allianzen werden geschmiedet, Bündnisse gebrochen, Intrigen werden gesponnen, Freunde werden zu Feinden - und umgekehrt - und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht. Was zunächst nach ganz normalem Büroalltag klingt, wird von Martin zu einer turbulenten Melange verquickt, die einen nicht mehr los lässt, wenn man von ihr erst einmal gepackt wurde.
Wie ihr seht, geht es in Westeros drunter und drüber, wenn die verschiedenen Adelshäuser um die Vorherrschaft streiten. Allzu viel mehr möchte ich über die Story nicht verraten. Schließlich ist hier der Weg das Ziel. Ihr dürft Euch auf vielschichtige, toll ausgearbeitete und besetzte Charaktere, mehrere parallel laufende Storylines, top Effekte und Sound freuen.
Donnerstag, 24. März 2011
You can't Hyde from Jekyll
Ok, flacher und nicht gerade guter Wortwitz, aber ich kenne Frauen, deren Brüste noch flacher als der Witz sind ^^ *hust* ;-)
Bevor Steven Moffat sich an die Adaption und neuzeitliche Übertragung von Sherlock Holmes begab, hatte er sich die Story von Jekyll & Hyde zur Brust genommen.
Bevor Steven Moffat sich an die Adaption und neuzeitliche Übertragung von Sherlock Holmes begab, hatte er sich die Story von Jekyll & Hyde zur Brust genommen.
Mittwoch, 23. März 2011
Watson, fahr schon mal den Wagen vor!
Wer kennt ihn nicht, den ollen Detektiv mit seiner Schirmkappe, der Meerschaumpfeife und dem genialen Verstand der mit unbestechlicher Logik arbeitet? Klar, die Rede ist von Sherlock Holmes, Privatdetektiv und quasi freier Mitarbeiter/Berater des Scotland Yard bei kniffligen Fällen.
Mit zu den bekanntesten Fällen dürfte der Hund von Baskerville zählen sowie die Studie in Scharlachrot.
Steven Moffat (u. a. Skripte für Dr. Who) hat sich den etwas in die Jahre gekommenen Detektivstories rund um Sherlock Holmes angenommen und das ganze in das Jahr 2010 transportiert. Somit heisst es statt Notizbuch Smartphone (I don't call, i text!) und Homepage, statt Pferdekutsche Taxi und statt Pfeife Nikotinpflaster ;-) Und Dr. Watson hält die Abenteuer von Ihm und Holmes natürlich zeitgemäß in einem Blog fest :-)
Mit zu den bekanntesten Fällen dürfte der Hund von Baskerville zählen sowie die Studie in Scharlachrot.
Steven Moffat (u. a. Skripte für Dr. Who) hat sich den etwas in die Jahre gekommenen Detektivstories rund um Sherlock Holmes angenommen und das ganze in das Jahr 2010 transportiert. Somit heisst es statt Notizbuch Smartphone (I don't call, i text!) und Homepage, statt Pferdekutsche Taxi und statt Pfeife Nikotinpflaster ;-) Und Dr. Watson hält die Abenteuer von Ihm und Holmes natürlich zeitgemäß in einem Blog fest :-)
Donnerstag, 10. Januar 2008
Little Britain
Little Britain, das sind Matt Lucas und David Williams in einer der skurrilsten Sketch-Shows bis dato.
Little Britain, verpackt in eine Art Pseudo-Doku über die Bewohner der Insel, quasi als Aufklärungsmaterial, damit man als Besucher weiss, was man zu erwarten hat.
Little Britain, das sind Figuren wie
die asoziale Ghetto-Tussi Vicky Pollard, immer mit einem Bein im Knast,
der schwulenfeindliche Schwule Daffyd Thomas, der keinen anderen Hinterlader im Dorf haben will,
die gehässige Diätkursleiterin Marjorie Dawes, die keine Gelegenheit auslässt auf ihren Dicken herumzuhacken,
die Transe Emily Howard, die doch so gern eine Lady sein möchte,
der im freiwilligen Sozialen Jahr stecken gebleibene Lou, der sich mit mütterlichem Masochismus um den behinderten (?) Andy kümmert,
die fette, im Spa lebende und vor den Rechnungen fiehende Bubbles De Vere, die gern in Naturalien zahlen würde,
die erzkonservativen Rentnerinnen Judy und Maggie, die alles unbritische zum Kotzen finden,
der "Happi" süchtige Harvey Pincher, der sogar bei der eigenen Hochzeit nach der mütterlichen Brust verlangt,
und jede Menge mehr.
Auch wenn oft ein Gag über mehrere Folgen in zig Varianten schon fast totgeritten wird, schaffen es Lucas und Williams immer wieder einen draufzusetzen. Die erste Staffel war ja schon gut, aber die zweite bricht noch erbarmungsloser die Regeln des political correctness.
Wer kann sollte sich die Serie im Original anschauen. Aber dank ziemlich mieser Dialekte sollten Untertitel an sein. Im Zweifelsfall tut es auch die ziemlich gute Übersetzung aus der Feder von Oliver Kalkofe und Oliver Welke, die auch alle Rollen sprechen.
Little Britain, verpackt in eine Art Pseudo-Doku über die Bewohner der Insel, quasi als Aufklärungsmaterial, damit man als Besucher weiss, was man zu erwarten hat.
Little Britain, das sind Figuren wie
die asoziale Ghetto-Tussi Vicky Pollard, immer mit einem Bein im Knast,
der schwulenfeindliche Schwule Daffyd Thomas, der keinen anderen Hinterlader im Dorf haben will,
die gehässige Diätkursleiterin Marjorie Dawes, die keine Gelegenheit auslässt auf ihren Dicken herumzuhacken,
die Transe Emily Howard, die doch so gern eine Lady sein möchte,
der im freiwilligen Sozialen Jahr stecken gebleibene Lou, der sich mit mütterlichem Masochismus um den behinderten (?) Andy kümmert,
die fette, im Spa lebende und vor den Rechnungen fiehende Bubbles De Vere, die gern in Naturalien zahlen würde,
die erzkonservativen Rentnerinnen Judy und Maggie, die alles unbritische zum Kotzen finden,
der "Happi" süchtige Harvey Pincher, der sogar bei der eigenen Hochzeit nach der mütterlichen Brust verlangt,
und jede Menge mehr.
Auch wenn oft ein Gag über mehrere Folgen in zig Varianten schon fast totgeritten wird, schaffen es Lucas und Williams immer wieder einen draufzusetzen. Die erste Staffel war ja schon gut, aber die zweite bricht noch erbarmungsloser die Regeln des political correctness.
Wer kann sollte sich die Serie im Original anschauen. Aber dank ziemlich mieser Dialekte sollten Untertitel an sein. Im Zweifelsfall tut es auch die ziemlich gute Übersetzung aus der Feder von Oliver Kalkofe und Oliver Welke, die auch alle Rollen sprechen.
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