Diverse Gedanken - neudeutsch "Reviews" - zu Filmen, Comics, Büchern, Hörspielen ... was uns gerade so unter die Augen und Ohren kommt.
Samstag, 18. Juni 2011
Zwei Herzen schlagen - Ach! - in meiner Brust!
Gibt es einen Gott? Welche Regeln muss man befolgen; welche nicht? Braucht man überhaupt Regeln? Gibt es einen großen Plan im Gefüge des Universums? Hat man eine Bestimmung? Wie muss man seine Prioritäten setzen: Ordnung vor Chaos oder Natur, mehr Empathie oder Egomanie? Was treibt uns an? Wohin treibt es uns? Was ist der Sinn des Lebens?
Mit Fragen solchen Coleurs beschäftigt sich Terrence Malick (Der schmale Grat, The New World) in seinem neusten Werk "The Tree of Life". Dass jetzt schon ein neuer Film kommt, ist ungewöhnlich. Schließlich hat er in den vier Dekaden seines Wirkens bislang nur vier Spielfilme veröffentlicht, brauchte also statistisch gesehen knapp zehn Jahre für jeden Film; und ein neuer Film ist sogar schon in Arbeit. Man könnte meinen, dass Terrence auf seine alten Tage noch in hektische Betriebsamkeit verfällt.
Freitag, 17. Juni 2011
In den Hauptrollen: Sam Rockwell, Sam Rockwell und Sam Rockwell
Was ist ein Menschenleben wert?
Zwanzig Mark irgendwas und ein paar Zerquetschte, wie ein schlauer Kopf vor einigen Jahren behauptet hat. Als Grundlage für seine Berechnungen nahm er die Werte der verschiedenen chemischem Verbindungen im menschlichen Körper und die Rohstoffpreise der damaligen Zeit.
Natürlich ist es geschmacklos und unethisch einem Leben einen exakt bezifferten Wert beizumessen; als sei man nicht mehr als die Summe seiner Bauteile. Von da an ist es nämlich nur ein Katzensprung zum Herabwürdigen des Einzelnen. Jemanden tot gefahren, ermordet oder aus Versehen ins Jenseits befördert? OK, kein Thema, das bezahlt man noch aus der Portokasse.
Spass beiseite: jedes Leben ist einzigartig und nicht beliebig reproduzierbar. Einen Verlust kann man also nie adäquat ersetzen. Mit jedem Toten geht etwas unwiderbringlich verloren.
Ersetzen könnte man das Individuum nur durch eine exakte Kopie, die dem Originial in Physiognomie und Erinnerungs- bzw. Erfahrungswerten gleicht; oder kurz: einem Klon.
Ersetzen könnte man das Individuum nur durch eine exakte Kopie, die dem Originial in Physiognomie und Erinnerungs- bzw. Erfahrungswerten gleicht; oder kurz: einem Klon.
Mittwoch, 15. Juni 2011
Nullen und Einsen
Mich traf letztes Jahr der Schlag - im Guten, wie ich anmerken möchte - überrascht mich da doch die Ankündigung eines neuen TRON Films. "TRON" war der erste Film mit leinwandfüllenden Computeranimationen. Eine für Anfang der 80er atemberaubende Technik. Dummerweise ging der Film damals an den Kinokassen unter. Auf Video und später DVD mauserte sich "TRON" zwar doch noch über die Jahre zum kommerziellen Erfolg, aber an eine echte Fortsetzung hat niemand mehr gedacht. Super! Ein neuer TRON Film! Ick hab mir wie ein Schnitzel drauf gefreut.
Dieses Jahr traf mich der Schlag - im Schlechten allerdings - bei der Sichtung von "TRON: Legacy" konnte mich die Handlung der Fortsetzung kein bisschen überraschen und blieb auch noch weit hinter den Erwartungen zurück. Doch halt! Ein komplettes Desaster hat mich nun nicht erwartet. Zunächst zur Handlung:
Montag, 13. Juni 2011
Es war einmal im Comicwunderland...
... wir erleben ein alternatives Kalter-Krieg-Szenario mit der Cuba-Krise als Klimax und mittendrin wuseln Superhelden und Schurken umher. Wer nach dem Satz nun angefixt ist, sollte schnell ins Kino rennen und nicht weiter lesen. Der Rest ist vielleicht am Ende des Textes dann auch soweit.
Nachdem die Qualität der X-Men Reihe mit dem absolut missratenen Finale des dritten Teils und einem Wolverine Film, der die Erwartungen nicht voll erfüllen konnte, stark gesunken war, war ich nicht besonders guter Hoffnung innerhalb der nächsten Jahre wieder etwas richtig Gutes aus dem Marvel-Superhelden Universum zu sehen zu bekommen. Ich sollte mich irren...
Samstag, 28. Mai 2011
Kluch der Faribik 4 - Bekannter Mist
Ich wollte mich eigentlich erst ganz kurz fassen mit der Nachbetrachtung nach meinem Kinobesuch von "Fluch der Karibik - Fremde Gezeiten" und einfach nur schreiben:
GÜLLE!
Das war der erste Gedanke der mir im Kinositz kam als der Abspann lief. Aber das kann man ja nun nicht wirklich so bringen, man sollte schon etwas an Begründung liefern ^^
GÜLLE!
Das war der erste Gedanke der mir im Kinositz kam als der Abspann lief. Aber das kann man ja nun nicht wirklich so bringen, man sollte schon etwas an Begründung liefern ^^
Schreeeeeeiiii 4
Keine Bange, hier geht's nicht um Hokio Totel... Kokio Tohel.... sorry, die Tastatur verweigert sich bei der Eingabe des Namens ^^
Vielmehr geht es um die Rückkehr von Wes Craven zum Scream-Franchise nach 11 Jahren Abstinenz.
1996 leitete Craven mit seinem Filmbeitrag "SCREAM" eine neue Ära des Horrorfilmes ein. Wobei Ära eventuell doch etwas hoch gegriffen ist. Besser wäre wohl "hat dem Horrorfilm neues Leben eingehaucht".
Scream 2 aus 1997 war ganz ok und über Scream 3 aus dem Jahre 2000 decke ich lieber den Mantel des Schweigens. Naja gut, ok, die Fortsetzungen kann man sich auch ansehen ohne gleich Augenkrebs zu bekommen. Aber die waren halt logischerweise nicht so gut wie das Original.
Jetzt, 11 Jahre nach Teil 3, gilt getreu des Remake-/Fortsetzungsgesetzes:
Neues Jahrzehnt, neue Regeln!
Vielmehr geht es um die Rückkehr von Wes Craven zum Scream-Franchise nach 11 Jahren Abstinenz.
1996 leitete Craven mit seinem Filmbeitrag "SCREAM" eine neue Ära des Horrorfilmes ein. Wobei Ära eventuell doch etwas hoch gegriffen ist. Besser wäre wohl "hat dem Horrorfilm neues Leben eingehaucht".
Scream 2 aus 1997 war ganz ok und über Scream 3 aus dem Jahre 2000 decke ich lieber den Mantel des Schweigens. Naja gut, ok, die Fortsetzungen kann man sich auch ansehen ohne gleich Augenkrebs zu bekommen. Aber die waren halt logischerweise nicht so gut wie das Original.
Jetzt, 11 Jahre nach Teil 3, gilt getreu des Remake-/Fortsetzungsgesetzes:
Neues Jahrzehnt, neue Regeln!
Das ist keine Komödie, das ist ein Horrorfilm. Menschen leben, Menschen sterben
und du solltest besser anfangen zu laufen!
und du solltest besser anfangen zu laufen!
Freitag, 20. Mai 2011
"Wer ist der größere Tor? Der Tor, oder der Tor, der ihm folgt?"
Wie aus den letzten Jahren gewohnt, soll der geneigte Kinogänger auch 2011 wieder mit einigen Comicverfilmungen in die Lichtspielhäuser gelockt werden. Comics sind in Deutschland leider immer noch eine Freizeitbeschäftigung für Randgruppen. Zu Unrecht, wie ich finde. Zumal die erzählten Geschichten durchaus auch mit Romanen mithalten können und größtenteils erwachsene Themen behandeln. Bei Entenhausen oder Geschichten von Helden in Strumpfhosen muss es also nicht bleiben.
Allerdings im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen immer wieder auch Independentcomics, wie bspw. Hellboy, The Losers, Watchmen, V wie Vendetta, Sourrogates, Whiteout, Wanted oder R.E.D. als Vorlage dienten, steht 2011 im Zeichen der klassischen Superhelden: Thor, Green Lantern, Captain America, X-Men: First Strike, sogar eine Wonder Woman Serie befindet sich in Poduktion.
Abonnieren
Posts (Atom)




