Mittwoch, 17. Dezember 2008

Redhand / Band 2

Band 2: Die Waffe der Götter

Der namenlose Held, der nur Redhand genannt wird hat auf seinen Reisen mittlerweile Silacaea erreicht, den größten Hafen der nördlichen Inseln. Hier entstand in den letzten Jahrhunderten eine prächtige Stadt. Redhand verdingt sich in verschiedenen Jobs und versucht so gut es geht ein normales Leben zu führen. Da sonst die Geschichte vorbei wäre geht das natürlich nicht lange gut. Redhand ist in einer Kneipe als der Zauberer Ishmin einen Bannzauber wirkt um mit seiner Ziehtochter der einäugigen Mara, die Gäste auszurauben. Als bei Redhand kein Zauber wirken will glauben die Menschen er sei ein Dämon. Vorbei ists mit der Ruhe. Er schließt sich vorübergehend dem Duo an, um aus der Stadt zu entkommen. Mara hat aber andere Pläne mit ihm...

Wie sagte ich zum letzten Band? Redhand hat Potential, muss aber zeigen, dass Busiek und Alberti es auszuspielen wissen. Mit "die Waffe der Götter" sind wir leider nur kleine Schrittchen weiter gekommen. Nach wie vor liegt der Hintergrund der postapokalyptischen Welt weitestgehend im Dunkeln. Auch Redhands Schicksal ist kaum deutlicher zu sehen als noch vor 48 Seiten. Schade, denn das Artwork ist wieder sehr schön, der Band liest sich in einem angenehmen Tempo und auch Spannung ist wieder ausreichend vorhanden, wenn unser Vorzeigeatheist sich mit dem Aberglauben der Menschen herumplagt.

Allerdings ist die Frage gerechtfertigt, ob die Geschichte, da als Dreiteiler ausgelegt, im letzten Drittel überhaupt zu einem vernünftigen Abschluss gebracht werden kann.
Hoffen wir das Beste.

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