Freitag, 5. Dezember 2008

Der Schimpansenkomplex / Band 2

Band 2: Die Söhne des Ares

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2036.

Helen Freeman befindet sich mit weiteren Astronauten auf dem Weg zum Mars. Dort hoffen sie das Geheimnis um die Kopien von Buzz Aldrin und Neil Armstrong zu lüften, nachdem man auch auf dem Mond eine weitere Leiche von Armstrong gefunden hatte. Helens Tochter Sofia glaubt auf der Erde schon lange nicht mehr an eine Rückkehr ihrer Mutter und begibt sich selbst auf eine Reise ins Ungewisse. Während Robert verzweifelt versucht sie zu finden, entdecken die Forscher auf dem Mars eine alte Raumstation der Russen aus der Zeit des Kalten Krieges. Helen begibt sich dort auf die Suche nach den Puzzleteilen und spricht mit einer Ikone der russischen Raumfahrt als etwas Unvorhergesehenes geschieht.

Teil 2 setzt sauber dort an, wo der erste endete. Spannend wird die Geschichte um die "Relikte" des Kalten Krieges (=die Söhne des Ares (Ares, der griech. Kriegsgott; bzw. dessen römisches Pendent: Mars)) fortgeführt. Zudem werden endlich einige Antworten auf Fragen im ersten Band gegeben, allerdings auch neue aufgeworfen.

Das spannende Ende macht Lust auf den Abschluß der Trilogie mit dem die Geschichte schließlich stehen und fallen wird. Am Zeichenstil hat sich nichts geändert, der nach wie vor an die Roto-Scope-Technik aus dem Film "A Scanner Darkly" erinnert. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben (Hardcover, sauberer Druck, gutes Lettering, stabiles Papier). SF Fans, die auch mit Mystery etwas anfangen können, kann ich spätestens jetzt eine Kaufempfehlung aussprechen.

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