Diverse Gedanken - neudeutsch "Reviews" - zu Filmen, Comics, Büchern, Hörspielen ... was uns gerade so unter die Augen und Ohren kommt.
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Sonntag, 8. Januar 2012
Patriot Act, the first
Dieses Jahr kommt endlich Joss Whedon´s "The Avengers" Film in die Kinos. Hulk, Iron Man, Thor und Captain America hauen sich dann mit Oberbösewichtern die Köppe ein. Da so ein Gemeinschaftsprojekt idR wenig Spielraum lässt, um allen Charakteren die gleiche Entfaltungsmöglichkeit zu bieten, ging man ausnahmsweise mal pfiffig an dieses Problem heran.
Zuvor sollten alle Figuren ihre eigenen Filme bekommen und einige der Nebenfiguren des "Avengers" Streifens bereits vorgestellt werden. Auf diese Art und Weise umgeht man das Problem der allzu flachen Charakterzeichnung. Natürlich kann das Projekt dann immer noch in die Hose gehen, aber ich bin schon einmal zuversichtlich; zumal ich die Iron Man, Hulk und Thor Filme für "ok" bis "sehr gut" empfunden habe.
Nur noch einer stand auf meiner Liste offen. Mit Thor zusammen ist Captain America zugegebenermaßender die mir am wenigsten liegende Figur. Irgendwie ist er die Marvel Version von Superman, nur nicht ganz so "äähhhhhrks!".
Ob man beim Captain wieder das selbe Kunststück hinbekommen wird, wie bei Thor? Nun ich war gespannt und am Ende zufrieden, wenn auch nicht begeistert. Aber im Detail:
Dienstag, 26. Februar 2008
Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
„Ladys and Gentlemen, willkommen zum heutigen Schaukampf im Schlechtgewichtsboxen. In der linken Ecke haben wir den Titelverteidiger J.R.R. Tolkien. In der rechten Ecke bereitet sich der Herausforderer Peter Jackson auf seinen Gegner vor. Wer meine Damen und Herren wird den Kampf gewinnen? Das wird heute sehr spannend werden. Während Tolkien mit einer Menge Erfahrung auf seiner Seite mit Sicherheit nicht so schnell in die Falle zu locken sein wird, kann Jackson mit einem übermächtigen Budget aufwarten.“
„Ring frei für Runde 1!“
„Ring frei für Runde 1!“
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Donnerstag, 21. Februar 2008
Herr der Ringe - Die Zwei Türme
Nächster Fall!“
„Guten Tag. Bevor wir starten, klären wir zunächst die Personalien. Wie lautet ihr Name?“
„Peter Jackson, euer Ehren.“
„Bitte setzen Sie sich und packen sie sich das Kraut aus dem Gesicht, das scheinbar ihr Haar ist. Ah, danke, sie sitzen doch mit dem Gesicht zum Gericht.
Was sind Sie von Beruf?“
„Regisseur.“
„Was verdienen sie so in etwa pro Film?“
„Kommt drauf an, aber es wird ein ganzer Arsch voll sein.“
„Herr Staatsanwalt, bitte verlesen sie die Anklageschrift!“
„Mr. Jackson, Ihnen wird zur Last gelegt den Film „Die Zwei Türme“ verbrochen zu haben. Dabei gestaltet sich diese cineastische Zeitverschwendung wie folgt. Der Film beginnt mit der schlechtesten Szene des ersten Herr der Ringe Filmes, für den sie sich ebenfalls zu verantworten haben.
„Guten Tag. Bevor wir starten, klären wir zunächst die Personalien. Wie lautet ihr Name?“
„Peter Jackson, euer Ehren.“
„Bitte setzen Sie sich und packen sie sich das Kraut aus dem Gesicht, das scheinbar ihr Haar ist. Ah, danke, sie sitzen doch mit dem Gesicht zum Gericht.
Was sind Sie von Beruf?“
„Regisseur.“
„Was verdienen sie so in etwa pro Film?“
„Kommt drauf an, aber es wird ein ganzer Arsch voll sein.“
„Herr Staatsanwalt, bitte verlesen sie die Anklageschrift!“
„Mr. Jackson, Ihnen wird zur Last gelegt den Film „Die Zwei Türme“ verbrochen zu haben. Dabei gestaltet sich diese cineastische Zeitverschwendung wie folgt. Der Film beginnt mit der schlechtesten Szene des ersten Herr der Ringe Filmes, für den sie sich ebenfalls zu verantworten haben.
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Montag, 18. Februar 2008
Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Herr der Ringe (ein nicht ganz ernst gemeinter Rückblick)
nach einer Nacherzählung eines Kerls, der nen Typ kennt, dessen Geliebte mal ein Verhältnis mit einem hatte, der einen kannte, der sich das Buch gekauft, den Einband gelesen und dann ins Regal gestellt hat.
So oder so ähnlich müsste eigentlich der Film im Vorspann angekündigt werden. Wäre wenigstens ehrlich. Denn nach dem Genuss dieses Machwerks hat man den Eindruck, dass die Macher gar nicht so recht im Bilde waren, was sie da machen. Oder der Druck durch das Studio war so groß, dass Peter Jackson sich zugunsten des Budgets prostituieren musste. So viel zum künstlerischen Anspruch, der immerzu im Kampf mit den ökonomischen Anforderungen steht. Dazu später mehr, wenn die Beispiele auftauchen.
Die Bücher sind wunderbar und wirklich jedem zu empfehlen, der gerne liest und Fantasy mag. Der Film ist eher was für Masochisten oder Leute, die das Buch nicht kennen und sich daher deutlich seltener wundern müssen, warum das auf der Leinwand Gezeigte mal gerade wieder null Sinn gemacht hat.
nach einer Nacherzählung eines Kerls, der nen Typ kennt, dessen Geliebte mal ein Verhältnis mit einem hatte, der einen kannte, der sich das Buch gekauft, den Einband gelesen und dann ins Regal gestellt hat.
So oder so ähnlich müsste eigentlich der Film im Vorspann angekündigt werden. Wäre wenigstens ehrlich. Denn nach dem Genuss dieses Machwerks hat man den Eindruck, dass die Macher gar nicht so recht im Bilde waren, was sie da machen. Oder der Druck durch das Studio war so groß, dass Peter Jackson sich zugunsten des Budgets prostituieren musste. So viel zum künstlerischen Anspruch, der immerzu im Kampf mit den ökonomischen Anforderungen steht. Dazu später mehr, wenn die Beispiele auftauchen.
Die Bücher sind wunderbar und wirklich jedem zu empfehlen, der gerne liest und Fantasy mag. Der Film ist eher was für Masochisten oder Leute, die das Buch nicht kennen und sich daher deutlich seltener wundern müssen, warum das auf der Leinwand Gezeigte mal gerade wieder null Sinn gemacht hat.
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Montag, 2. Oktober 2006
V wie Vendetta
London im Jahre 2020. England wird von einem faschistischen Regime regiert. Es herrscht totale Kontrolle des Lebens. Intoleranz, Ignoranz und Angst hält die Menschen davon ab sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Jeder, der irgendwie anders ist, etwa ein Freigeist, eine verbotene Religion ausübt oder gar homosexuell ist, wird inhaftiert, gefoltert, umgedreht oder umgebracht... oder verschwindet einfach so.
Seine Macht erhält das Regime zum großen Teil über die Medien, die durch Falschmeldungen die Bürger in einem Zustand der konstanten Angst hält.
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