Im Rahmen des geplanten Wicked-Vision Artikels zum zwanzigsten Geburtstag von Hellboy, stellte ich damals alle erschienen Ausgaben des Cross-Cult Verlags vor. Es handelt sich hierbei streng genommen nicht um Reviews, sondern mehr um eine Nachzeichnung von Hellboys Werdegang (Wer eine akute Spoilerallergie hat, sollte um diesen Beitrag also einen großen Bogen machen.).
Da ich mir bereits die Arbeit gemacht habe, soll diese nicht umsonst gewesen sein. Abgesehen davon gehört der Anhang zu Pulpgeddon allein schon der Vollständigkeit halber hierhin.
Los geht's - wer hätte das gedacht?! - mit Band 1:
Diverse Gedanken - neudeutsch "Reviews" - zu Filmen, Comics, Büchern, Hörspielen ... was uns gerade so unter die Augen und Ohren kommt.
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Samstag, 7. Januar 2017
Samstag, 2. Juli 2011
Der Höllenbursche ist zurück
Nach langer Zeit hab ich mir diese Woche endlich mal wieder einen Schwung Comics zugelegt. Natürlich geht es mir erstmal um den Erwerb der Serienfortsetzungen. Vorher lohnt sich eine neue Serie einfach nicht. Beim Einkauf musste ich dann auch sogleich merken, dass ich wohl länger nicht die neuen Bände gekauft hatte, als ich zunächst gedacht hatte. Verdammt! Das wird ein teurer Monat!
Den Anfang macht heut erstmal "Hellboy: Band 11 - Der Krumme" aus dem Hause Cross-Cult.
Über den roten Höllenjungen muss ich glaube ich nicht mehr allzu viel sagen, die Figur sollte den meisten aus den Kinofilmen bekannt sein. Daher steige ich auch direkt ein und fasse mal zusammen, worum es denn diesmal geht.
Samstag, 27. September 2008
Hellboy vs. Unterwelt 2:0
Hellboy Band 9 - Ruf der Finsternis
Hellboy ist nach seinen höchst seltsamen Erlebnissen in Afrika nach England zurückgekehrt, wo ihn die Hexen zu ihrem neuen König küren wollen. Ihre alte Herrin Hekate - die Göttin der Kreuzwege - wurde von Igor Bromhead niedergerungen, der in der Vergangenheit auch bereits Hellboy über dessen echten Namen unter seine Knute zwingen wollte.König der Hexen? Darauf hat HB genausowenig Lust wie auf die ganze restliche "Tier der Apokalypse" Geschichte, macht sich deshalb aus dem Staub und zieht sich den Groll aller Hexen zu.
Eine alte Feindin Hellboys - die Baba Jaga - hat nur hierauf gewartet. HB findet sich unvermittelt in ihrem Zwischenreich wieder in dem die russische Folklore lebendig geworden ist.
Wie immer versucht Hellboy nun ohne eine Ahnung oder dem Ansatz eines Planes zu einem Platz zu entkommen an dem er endlich einmal Ruhe hat. Doch der Rache der Baba Jaga entgeht man nicht so einfach.
Endlich ist die langerwartete Fortsetzung der Hellboy Reihe erschienen - wie immer in der gewohnt hohen Cross Cult Qualität. Lange mussten Fans des gepflegten Pulps und der lovecraftschen Unterhaltung warten. Mit dem neuen Hellboy betritt auch ein neuer Zeichner die Bühne. Duncan Fegredo übernimmt gekonnt den gewohnten Strich von Mike Mignola und verquickt ihn mit seinem eigenen Stil zu einer vollkommen neuen Optik, die dank der Koloration von Dave Stewart (Eisner Award für B.U.A.P) den Genuß an Hellboy noch ein weiteres Mal zu steigern weiss. Jeder, der befürchtet hat, HB könnte unter einem neuen Zeichner leiden, der sei beruhigt.
Die Story wird in einem angenehmen Tempo erzählt und macht dank des Subplots in dem einige Wesen aus der Unterwelt den kommenden Krieg und die Vernichtung der Menschheit vorbereiten Lust auf den Nachfolger. Bis dahin (wohl 2009) müssen wir uns noch gedulden und beginnen mit der Reihe am besten bei Band eins noch einmal von vorne.
Irgendeinen neuen Hinweisfitzel oder Querverweis, den man zuvor übersehen hat, lässt sich bei jedem erneuten Lesen finden und die Geschichte noch dichter erscheinen als sie auf den ersten Blick den Anschein gemacht hat.
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