Montag, 10. Dezember 2007

Botched - Voll verkackt

Alle Freunde gepflegter Splatterkomödien sollten unbedingt auf Botched ein Auge werfen.

Ja, der deutsche Untertitel ist mal wieder vollkommen daneben und sollte gepflegt ignoriert werden. Doch beim Anschauen wird klar: eines wurde verkackt: die deutsche Synchro. An der Auswahl der Stimmen lag es nicht einmal, aber das Ganze wirkt als hätte man das an einem Nachmittag runternudeln wollen. Schade.

Also auf keinen Fall in der ersten viertelstunde den Film ausmachen. Der wird besser! Versprochen!

Ritchie ist ein Kleinganove und hat ein Problem: seine Mama wurde von der Russenmafia vor Jahrzehnten aus der Sowjetunion nach Amerika gebracht. Dadurch glaubt man ihn in die Pflicht nehmen zu müssen um seine "Schulden" zu bezahlen. Nachdem der anfängliche Auftrag total in die Hose geht bekommt er eine letzte Chance. In Moskau soll er aus einem Penthouse mit zwei Komplizen, die sich als totale Vollpfosten herausstellen, ein antikes Kreuz stehlen. Schon beim Diebstahl geht alles schief, aus Versehen wird die Frau im Penthouse erschossen, dann müssen die drei unfreiwillig Geiseln nehmen, als sie sich im Aufzug entdeckt fühlen. Doch warum zum Geier benehmen sich diese Geiseln so komisch? Und warum läuft ein verkleideter Irrer durch die Gänge, der auf bestialische Weise Leute umbringt und sich für Ivan den Schrecklichen hält? Und wieso hat der Aufzug auf dieser Etage keine Knöpfe? Und überhaupt: wo ist der Sinn? Scheissegal!

Botched macht Laune, jede Menge witzige Situationen, schrullige Charaktere, trashige Dialoge und ein Blutgespritze, dass man sich auf einer Schwarzen Messe wähnt. 

Für alle Freunde des derben Humors ein guter Einstieg in einen Partyabend, sofern man ihn mit Freunden und Alk genießt.

Prost!

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