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Dienstag, 6. Dezember 2011

Once Upon A Time In The East


Es war einmal im Fernen "Wilden" Osten, damals in den 30ern des neunzehnten Jahrhunderts, als die faschistische japanische Armee raubend, mordend und vergewaltigend (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge) durch das asiatische Hinterland zog. Damals stahl "The Weird" (Song Kang-ho) während eines Zugraubes eine Schatzkarte, weshalb "The Bad" (Lee Byung-hun) beauftragt wurde sie diesem wieder abzuluchsen. "The Good" (Jung Woo-sung) hingegen war Kopfgeldjäger und machte auf beide Jagd - ebenfalls des schnöden Mammons wegen.

Montag, 4. Februar 2008

Es war einmal in Amerika - Once upon a time in America

Die 1920er Jahre im New York zur Zeit der Prohibition waren ein hartes Pflaster, doch Noodles, Patsy, Max und Cookie schlagen sich für Kinder recht erfolgreich mit Erpressung und Schmuggel durch. Gangsterboss Bugsy sind sie jedoch ein Dorn im Auge, sodass er ihnen von Zeit zu Zeit auf die Pelle rückt. Bei einer dieser Begegnungen wird einer der Freunde tödlich von einer Kugel getroffen. Noodles rächt sich umgehend - von Raserei gepackt - und sticht den Mörder nieder. Selbst die eingreifenden Polizisten können ihn nicht aufhalten. So landet Noodles für über zwölf Jahr im Gefängnis. Als er entlassen wird, warten seine Freunde schon auf ihn. In der Zwischenzeit haben sie mit dem Schmuggel von Alkohol eine Menge Geld verdient und sind dabei ein kleines Gangsterimperium zu errichten. Noodles fügt sich in seine Rolle als zweiter Anführer nach Max, aber ihm behagen die neuen Methoden nicht. Er hält nicht viel vom Morden. Zudem hat er mit seinen unkontrollieren Gewaltausbrüchen und seiner Opium-Sucht zu kämpfen. Schließlich wird die Freundschaft von Max und Noodles auf eine harte Probe gestellt als die Situation eskaliert.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Spiel mir das Lied vom Tod - Once Upon A Time In The West

"Menschen sind leichter zu verängstigen wenn sie sterben." (Frank)

Das Leben könnte so einfach sein. Frank (Henry Fonda) machte sich am frühen Morgen mit seiner Bande zum Sweetwater Hof auf um Brett McBain und seine verdammte Brut aus den Pantoletten zu ballern. Nun, zugegeben, das klappte auch vorzüglich. Zuerst fiel diese hässliche Tochter Maureen in den Staub, dann nahmen sie sich Brett und seine beiden Söhne vor, schade um den Kleinen, er war vielleicht erst sieben oder acht. Aber einer seiner Jungs musste ja unbedingt Franks Namen ausplaudern. So konnte er Bretts Filius nicht laufen lassen. Aber kaum ist man fort, weil man der Überzeugung ist, der Job sei erledigt, taucht mit dem Zug in der benachbarten Stadt auf einmal eine Frau aus New Orleans auf, die behauptet sie sei McBains Frau Jill (Claudia Cardinale).


Donnerstag, 24. Januar 2008

Zwei glorreiche Halunken - The Good, the Bad and the Ugly

AIIAIIAAAAAA -WAH WAH WAH

Zum letzten Mal reitet 1966 der Mann ohne Namen (Clint Eastwood) in einem Film von Sergio Leone. Diesmal sind er, der hässliche immerzu fluchende Tuco (Eli Walach) und der kaltherzige Sentenza (Lee van Cleef) auf die Spur eines vergrabenen Goldschatzes gekommen; einer Kiste mit Sold der für die Armee bestimmt war, jedoch von Soldaten gestohlen und versteckt worden ist. Dabei kreuzen sich die Wege der drei immer wieder auf mehr oder weniger schmerzhafte Weise bis es zum finalen Showdown auf einem Friedhof kommt.

Dienstag, 22. Januar 2008

Für ein paar Dollar mehr

Der Namenlose Fremde ist zurück. Clint Eastwood ballert sich wieder stilvoll durch den Wilden italienischen Westen. Und diesmal ist Lee van Cleef an seiner Seite, der in den 50ern in vielen amerikanischen Western zu sehen war und hier die Figur Colonel Mortimer mimt.

Der haschrauchende Indio wird von seiner Bande aus seiner Zelle befreit. Sofort schmiedet er Pläne für einen spektakulären Bankraub. Er will die am sichersten bewachte Bank knacken. Mortimer und der Namenlose Fremde sind zwei Kopfgeldjäger, die ihm auf der Spur sind und deren Wege sich dabei kreuzen. Als beide erkennen müssen, dass sie sich ebenbürtig sind, verbünden sie sich um Indios Bande das Handwerk zu legen. Währenddessen treibt Indio auf seinen Trips zwischen Traumwelten und der Wirklichkeit hin und her und führt seine Männer ins sichere Verderben.

"Für eine handvoll Dollar" schlug ein wie eine Bombe. Zumindest in Europa.

Hier greift dann das oberste Gesetz Hollywoods: wenn ein Film erfolgreich ist, ist er es wert eine Fortsetzung zu bekommen, auf dass er noch mehr Geld in die Kassen spiele, hugh!

Montag, 21. Januar 2008

Für eine handvoll Dollar

Etwa zur selben Zeit als Slapstick-Filme ihre Blütezeit hatten - also in der Stummfilmära der 20er Jahre - war auch eine andere Art Film sehr beliebt:

Der WESTERN!

Während die Slapstickfilme mit der Erfindung der Tonspur wie die Dinausaurier den Fehler machten bei Rot über die Ampel zu gehen und zum Großteil plötzlich den Löffel abgaben, konnte sich der Western weiterhin behaupten. Zu dieser Zeit wuchs auch Sergio Leone in Italien auf und er liebte die Westernfilme dieser Zeit. Er hatte Anfang der 60er bereits als Assistent an einigen Sandalenfilmen wie "Die letzten Tage von Pompeji" gearbeiten und seine erste Regie an "Der Koloss von Rhodos" beendet, als er 1963 einen Film sah, der ihn wie die Western nachhaltig beeindruckte: Akira Kurosawas "Der Leibwächter" aus Japan. Kurosawa hatte sich auf Filme über die Samurai spezialisiert und ließ sich für diese (laut eigenen Aussagen) von Western inspirieren.

Somit lag es nahe aus dem Stoff von "Der Leibwächter" einen Western zu stricken. Leone machte sich sodann an die Arbeit und adaptierte die Geschichte - allerdings ohne sich mit Kurosawa abzusprechen, was noch seine Folgen haben sollte, fügte der Handlung jedoch viele eigene Elemente hinzu.


Dienstag, 15. Januar 2008

Todeszug nach Yuma

Westernfilme haben seit den Siebzigern einen schweren Stand. Nachdem die Zuschauer mit den Ami- und den Italo-Western in den 50er und 60er Jahren geradezu überschwemmt worden sind mit dieser Art Film, war man es leid Cowboys, Indianer, Prärier und Pferde zu sehen. Mehr oder weniger versank das Genre im Orkus. Meiner Meinung nach zu Recht, denn die große Masse dieser Filme war auf Zelluloid gebannter Müll, wenn man von einzelnen Werken, wie denen Leones und weniger anderer mal absieht.

Doch getreu dem Knorkator-Song "Die Scheisse rennt dir nach" kommt auch aus dem Klo der Unterhaltung hin und wieder was nach oben. Und da das so selten geschieht sind das dann meist auch richtige Filmperlen. Zu erwähnen sind da unter anderem "Erbarmungslos", "Schneller als der Tod" oder die Serie "Deadwood". "Todeszug nach Yuma" (3:10 to Yuma) reiht sich hier souverän ein, soviel sei vorab verraten.