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Sonntag, 17. Juli 2011

Transdoofers: Smell Of The Poop



Einmal am Hebel der Random-Bullshit-Slot-Machine gezogen, kurz darauf rasten mit geräuschvollem "DINK!" "DINK!" "DINK!" Gepiepe die Rollen des Automaten ein und er spuckt das nächste Skript für einen Michael Bay Film aus.
Willkommen bei "Transformers 3", die Re-Rückkehr! Da am Schluß zu viele überlebt haben, fürchte ich, dass noch ein Vierter kommen wird. Aaaaber ich greife voraus; also von vorne:

Sam Witwicky (Shia LeBeouf) hat die Uni beendet,  er ist arbeitslos, seine Freundin hat ihn abgeschossen, aber kurz darauf hat er eine neue Ische am Start. Die Jobsuche läuft mehr schlecht als recht und im Grunde würde er am liebsten wieder mit den Autobots abhängen. Die sind nämlich "In dem Jahr seit unserer Ankunft" auf Mission für die Regierung unterwegs. Böse Decepticons finden und ausmerzen steht auf dem Fitnessplan.
Moment! "In dem Jahr seit...."?! Soll seit dem ersten Teil nur ein Jahr vergangen sein oder was!? - Oh mann, das Drehbuch verspricht schon von Beginn an auf Doof gedübelt zu sein.

Samstag, 9. Juli 2011

Slashfest 2000


Was braucht man für einen zünftigen Slasherfilm?
Also, man nehme als Setting irgend etwas düsteres, unheimliches; bspw. einen urbelassenen Wald und eine einsame Blockhütte, die aussieht, als würde seit mindestens tausend Jahren niemand mehr hier wohnen. Als nächstes packt man zwei ungepflegt aussehende Hinterwäldler in die Hütte und stattet sie mit einer Vielzahl an Werkzeugen aus: Sägen, Hämmer, Häcksler und einer Nagelpistole. Dann braucht man noch das zu filetierende Humanmaterial. Studenten geben immer gute Opfer ab. Aber wie soll man die Charaktere gestalten?
Für die menschlichen Serienmörder-Burger nimmt man am besten einige Stereotype:
der Angsthase, der draufgängerischen Anführer, die blonde buntblusige Blödblinse, die Oberschlaue, die Nachdenkliche, der Kiffer und los gehts.

Dienstag, 4. August 2009

Sterben für Anfänger - Death at a funeral

Pietät, Würde, Besinnlichkeit, Vergebung... es gibt eine Menge Dinge, die man sich für eine gelungene Beerdigung wünschen kann, um respektvoll von einem geliebten Menschen Abschied nehmen zu können. Daniel (Matthew Macfayden; Death Proof) wird keines dieser Dinge gegönnt. Sein Vater ist verstorben. Und mit einem bösen Omen beginnt dieser hundsmieserable Tag schon in aller Herrgottsfrühe. Die unglaublich dämliche Bestattungsfirma liefert den Sarg... mit dem falschen Toten darin. Also Kommando zurück und den richtigen Leichnam besorgt. Und als ob seine Nerven nicht schon blank genug liegen würden, quält ihn seine Frau mit dem Kauf eines Hauses, der unbedingt noch am selben Tag in die Wege geleitet werden muss. Doch damit hat es sich für Daniel nicht erledigt. Auch die Verwandtschaft wird in voller Versammlung dem Toten seine Aufwartung machen.