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Dienstag, 1. Mai 2012

Die fantastischen Vier zu Besuch - Stadt kaputt!



Willkommen zum 200ten Post!

Analog zu seinen Comicreihen, hat Marvel über die letzten Jahre hinweg mehrere Filme produziert, die auf ein Coming Together verschiedener Superhelden hinarbeiteten. Wer nun wegen dem Posttitel befürchtet, dass ich ein ominöses zweites Sequel von "Fantastic Four" gesehen hätte, darf sich beruhigt zurück lehnen. "The Avengers" ist ein "Fantastic Four" in "gut" geworden.

Iron Man, Thor, Captain America und Hulk geben sich in Joss Whedon´s (Serenity, Firefly, Buffy, Angel) neustem Film ein Stelldichein, was naturgemäß dazu führt, dass kein Ziegel auf dem anderen bleibt. Sie eint ein gemeinsamer Feind: Loki, Thor´s Bruder, Meister der Täuschung und der Lügen, taucht auf der Erde auf, um den Tesserakt in die gierigen Griffel zu kriegen. Für Loki ist dieser Energiewürfel die Fahrkarte in die Heimat, wo er mal wieder gedenkt die Macht an sich zu reißen - ein bisschen Rache nehmen inklusive.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Er ist tot, Holmes!


Jeder Held, der etwas auf sich hält, hat eine Nemesis, einen Erzfeind, den optimalen Gegenspieler, an dem er seine Fähigkeiten wirklich messen kann.
Batman und Joker, Superman und Lex Luthor, Robin Hood und der Sheriff von Nottingham, Indiana Jones und die Nazis, Thor und Loki, Luke und Darth Vader, Anakin Skywalker und Intelligenz, PacMan und die Geister, Uwe Boll und brilliante Filmkunst, Orlando Bloom und Schauspielerei.... ach ihr wisst worauf ich hinaus will. Wer noch seine zwei Hirnzellen zusammen hat, kann sich bei der Überschrift denken, dass ich nun auf eines der berühmtesten Konterparts der Literatur und auch Filmgeschichte hinaus will:
Sherlock Holmes und Professor James Moriarty!

Dienstag, 30. September 2008

Aus dem Dschungel kommst du nur im Sarg wieder raus - Teil 2

Tropic Thunder

Als Regisseur hat man es beileibe nicht leicht. Besonders dann nicht, wenn man zum ersten mal einen Spielfilm drehen darf an den auch noch hohe Anforderungen gestellt werden, man sich mit einem amoralischen Produzenten (Tom Cruise) abgeben muss und zudem eine Hand voll Hauptdarsteller hat, die sich wie Primadonnen aufführen. So kommt es wie es kommen muss: zum Eklat am Set zu Tropic Thunder, in dem der Actionfilmheld Speedman (Ben Stiller), die drogensüchtige Furzulknudel Jeff Portnoy (Jack Black), der zum Schwarzen umgefärbte Charakterdarsteller Kirk Lazarus (Robert Downey jr.) und der Jungdarsteller und Rapper Alpa Chino (Brandon T. Jackson) die Hauptrollen spielen. Lazarus kann Speedman ob seiner bislang seichten Filme nicht ab - zumal er ihn für einen hirnlosen Affen hält. Speedman hingegen befindet sich mit seinen Actionfilmen auf dem absteigenden Ast und sieht in Tropic Thunder seine letzte Chance auf ein Comeback.


Freitag, 2. Mai 2008

"Ich bin nur ein Opfer des Kapitalismus!"

Iron Man

Die einen handeln mit Obst und Gemüse, andere mit Zeitschriften, wieder andere verkaufen Elektroartikel, preisen Dummheit oder geilen Geiz an, und dann gibt es wiederum ganz andere, die verkaufen Waffen. Im Gegensatz zu ihren Kollegen in den anderen Sparten, gehören Waffenhändler aber nicht zu der beliebtesten Sorte Mensch. In der Regel zu Recht wie ich finde. Tony Stark (Robert Downey Jr.) wird sich eines Tages nach einer Waffenschau in Afghanistan darüber bewusst, dass man in seinem Job leicht zur Zielscheibe wird.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Kiss Kiss Bang Bang

Wer auf bleihaltige Komödien steht, sollte sich "Kiss Kiss Bang Bang" nicht entgehen lassen.

Harry (Robert Downey Jr.) ist ein miserabler Kleinganove, der auf einer seiner Diebestouren von der Polizei erwischt wird und über seine Flucht irgendwie ins Filmbuisness gerutscht und in LA gelandet ist. Dort soll ihm der schwule Detektiv Perry (Val Kilmer) Nachhilfestunden geben, damit er sich in seine Rolle hineinfindet. Harry begleitet Perry also eines Nachts und aus einem Observationsauftrag wird Ruck Zuck eine Hetzjagd auf Leben und Tod. Während Harry so gar nicht mehr klar ist, was denn gerade für ein Film läuft, versucht er noch nebenher seine Jugendliebe Harmony abzuschleppen, die ebenfalls in LA verweilt. Wie es sich für einen Trottel gebührt, will so garnichts klappen und Harry kann sich irgendwann nicht mehr vor Leichen retten...

Bei vielen Filmen hat man schon das Gefühl: "Ich weiss was gleich passieren wird." und ist meist enttäuscht wenn es tatsächlich passiert. KISS KISS BANG BANG ist kaltschnäuzig genug dem Zuschauer schon eine halbe Stunde vorher das Ende des Films zu verraten und man weiss als Zuschauer: "ok, so kommts dann halt." Und dann.... kommts auch so. Wer sich nun vorab der Spannung beraubt fühlt sei beruhigt, dass das für den Spass am Film vollkommen unerheblich ist.

Der Erzählstil mit vielen Rückblenden, Flashbacks und kleinen Versatzstücken mag den einen oder anderen irritieren, aber nur so wird der Film mit der recht schmächtigen Handlung spannend serviert (was Shane Black (Lethal Weapon) auch wunderbar gelingt).

Action- und Sprücheanteil stimmt, hier und da n knackigs Mädel - fertig ist die Gute-Laune-Packung für den Abend.

8 von 10 Patronen