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Mittwoch, 10. Oktober 2012

Neulich im Brainfuck



Schon wieder ein Third-Person-Shooter und ich soll – wie sollte es auch anders sein - einen US-Soldaten spielen? Kein Interesse!
Doch auf der anderen Seite klingt das Szenario ganz interessant: Dubai ist nach einem Sandsturm größtenteils entvölkert. Die ersten Screenshots ließen bereits die apokalyptische Stimmung erahnen, die mich erwarten würde. Na gut, ausnahmsweise… dann schau ich mir doch mal an, was dieser Third-Person-Shooter so drauf hat. Am Ende musste ich mir selber eingestehen, dass ich „Spec Ops: The Line“ vollkommen unterschätzt hatte und das Spiel zu unrecht am Markt untergegangen ist.

Woran es gelegen hat, vermag ich nicht zu sagen. War es zu wenig Werbung seitens des Publishers, die Übersättigung der Spieler mit Ballergames oder schlicht die Ankündigung, dass „The Line“ eine richtige Handlung haben sollte, die die Shooterfans vom Kauf abgehalten hat? Möglich wäre es. Zum einen kommen die Geschichten, die in Shootern erzählt werden meist auf einer Briefmarke unter und sind dann auch noch schlecht inszeniert.

Samstag, 30. Juni 2012

Schmerz lass nach!

Nix für CoD-Kiddies. ^^
Es gibt im Bereich der Videospiele nur etwas mehr als eine Hand voll Figuren, die aus dem Schema F des ordinären Standard-Helden herausfallen. Normalerweise werden wie im Buch- und Filmbereich auch hier die zu spielenden Protagonisten positiv überhöht und sehr stilisiert dargestellt. Remedy bot mit "Max Payne" Anfang des neuen Jahrtausends einen Antihelden zum spielen an, dessen Popularität bis heute ungebrochen ist.

Deckung nutzen oder sterben!
Max Payne ist Detective bei der New Yorker Polizei. In den ersten beiden Spielen musste er miterleben  wie seine Frau und sein Kind ermordet wurden: Danach tötete er sich in bester Dirty Harry Manier bis zu den Strippenziehern eines groß angelegten Komplotts durch und verlor am Ende doch alles. Mittlerweile ist Max aus dem Dienst ausgeschieden und ist ziemlich abgehalftert. Seine Alkohol- und Tablettensucht hat ihm deutlich zugesetzt. Er hat sich selbst schon aufgegeben, als ihn Raul Passos in seiner Stammkneipe aufgabelt und ein Jobangebot macht, das Max nicht ablehnen kann.