Posts mit dem Label Redhand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Redhand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Redhand / Band 2

Band 2: Die Waffe der Götter

Der namenlose Held, der nur Redhand genannt wird hat auf seinen Reisen mittlerweile Silacaea erreicht, den größten Hafen der nördlichen Inseln. Hier entstand in den letzten Jahrhunderten eine prächtige Stadt. Redhand verdingt sich in verschiedenen Jobs und versucht so gut es geht ein normales Leben zu führen. Da sonst die Geschichte vorbei wäre geht das natürlich nicht lange gut. Redhand ist in einer Kneipe als der Zauberer Ishmin einen Bannzauber wirkt um mit seiner Ziehtochter der einäugigen Mara, die Gäste auszurauben. Als bei Redhand kein Zauber wirken will glauben die Menschen er sei ein Dämon. Vorbei ists mit der Ruhe. Er schließt sich vorübergehend dem Duo an, um aus der Stadt zu entkommen. Mara hat aber andere Pläne mit ihm...

Wie sagte ich zum letzten Band? Redhand hat Potential, muss aber zeigen, dass Busiek und Alberti es auszuspielen wissen. Mit "die Waffe der Götter" sind wir leider nur kleine Schrittchen weiter gekommen. Nach wie vor liegt der Hintergrund der postapokalyptischen Welt weitestgehend im Dunkeln. Auch Redhands Schicksal ist kaum deutlicher zu sehen als noch vor 48 Seiten. Schade, denn das Artwork ist wieder sehr schön, der Band liest sich in einem angenehmen Tempo und auch Spannung ist wieder ausreichend vorhanden, wenn unser Vorzeigeatheist sich mit dem Aberglauben der Menschen herumplagt.

Allerdings ist die Frage gerechtfertigt, ob die Geschichte, da als Dreiteiler ausgelegt, im letzten Drittel überhaupt zu einem vernünftigen Abschluss gebracht werden kann.
Hoffen wir das Beste.

Freitag, 20. Juni 2008

Das Schnetzeln ist des Metzgers Lust

Redhand - Preis des Vergessens

Es wird dereinst der Tag kommen, an dem ein namenloser Mann, geboren als Erwachsener ohne Mutter und ohne Vater, kommen wird um die Götter niederzuwerfen, ihnen ihre Macht zu nehmen und Existenz zu negieren. Jener Tag wird schon bald kommen...

Was nun klingt, als sei es geradezu als Psalm aus dem trölfunfierzigsten Knöchelverzeichnis 3. Buch Hasenfuß aus einem X-beliebigen religösen Buch entsprungen, ist hingegen der Ausgangspunkt von Redhand, der nun in einer zunächst dreibändigen Reihe im Albumformat bei Cross-Cult erscheint.

Viele hundert Jahre nach einem apokalyptischen Ereignis, das die ursprüngliche hochentwickelte Zivilisation vom Antlitz des Planeten fegte, finden Kotar, Ator und Bioka auf ihrer Flucht vor Sklavenjägern einen namenlosen Mann, der aus einer mysteriösen Kapsel steigt. Obwohl er weder weiss wer er ist und wo er sich befindet, noch jemals eine Waffen in den Händen hielt, befördert er instinktiv die Verfolger mit einem Schwert vom Leben zum Tode. Die drei geben ihm den Namen "Redhand" und nehmen ihn mit in ihr Dorf. Redhand lernt ihre Sprache und versucht ein akzeptiertes Mitglied der Gemeinschaft zu werden. Doch der Dorfschamane traut ihm und dem geheimnisvollen Wissen nicht, über das Redhand verfügt, sodass sich Konflikte nicht vermeiden lassen...

Der erste Band "Preis des Vergessens" präsentiert sich als relativ langer, actionreicher Prolog zu einer größeren Geschichte, weshalb nicht allzuviel auf den etwa 50 Seiten passiert. Dafür entschädigen das interessante Szenario (ein pragmatischer, atheistischer Protagonist in einer von Abgerglauben und relgiösem Wahn befallenen Welt) und die schönen Zeichnungen von Mario Alberti, dass man gerne mehr erfahren hätte. Somit bleibt abzuwarten, ob der zweite Band den Leser tiefer in die Geschichte einsaugen kann und zeigt, dass Redhand nicht nur Potential hat, sondern es auch auszuspielen weiss.