Samstag, 25. Februar 2017

Schleich Dich!


Spätestens seit Game of Thrones sollte auch dem letzten Deppen klar geworden sein, dass sich jeder in eine gut sichtbare Zielscheibe verwandelt, sobald er einen Thron besteigt. An Feinden mangelt es jedenfalls nicht. Das einfache Volk schimpft ohnehin auf das „Dreckpack da oben“ und Adelige neiden einem die bessere Stellung. Solange sich die einfachen Untertanen nicht zu einem Lynchmob zusammenschließen, geht von ihnen immerhin keine Gefahr aus. Deutlich heikler sind da die Aristokraten, die man sich schon von "Berufswegen" nur schwer vom Hals halten kann. Das wurde Kaiserin Jessamine Kaldwin bereits im ersten Dishonored Spiel zum Verhängnis. Sie wurde vor den Augen ihres kaiserlichen Bodyguards und alter Ego des Spielers, Corvo Attano, ermordet und ihre gemeinsame Tochter Emily entführt. Corvo landete umgehend im Kerker und fand sich völlig verdutzt in der Rolle des Bauernopfers wieder. Also musste der Spieler aus dem Gefängnis ausbrechen und in den folgenden Spielstunden seine Unschuld beweisen, eine Verschwörung aufdecken und seine Tochter befreien. Ende gut, alles gut! … Nicht?

Mittwoch, 1. Februar 2017

"We may hope that machines will eventually compete with men in all purely intellectual fields." - Alan Turing



Heutzutage sind Informationen für jeden allgegenwärtig. Die einen posten jedes Essen was ihnen vor das Smartphone kommt, die anderen teilen kontinuierlich ihren virtuellen Stalkern mit wo sie gerade mit wem über was auch immer gesprochen haben oder was man in den nächsten 48 Stunden alles gedenkt zu tun.

Facebook, Instagram, Tinder... wie sie nicht alle heissen. Überall geben Menschen ohne groß darüber nachzudenken Informationen über sich preis und nur ein geringer Teil stöhnt auf wenn er dabei an so etwas wie Datenschutz und digitale Privatsphäre denkt. Selbst Enthüllungen wie die von Edward Snowden schlagen nur geringe Wellen im Vergleich zu den Dingen die dabei im Hintergrund wirklich ablaufen.