Mittwoch, 15. August 2012

Im Weltraum hört dich niemand lachen


Manche Dinge muss man einfach glauben. Warum? Weil sie bei näherer Betrachtung keinen Sinn machen. Das trifft auf die neoliberale Weltanschauung genauso zu wie auf die meisten Geschichten in religiösen Werken. Also wenn Sie noch an die unbefleckte Empfängnis glauben, gebe ich ihnen den guten Rat IMMER einen Vaterschaftstest zu verlangen.
Und da wir gerade bei Narreteien sind: auf so manche Filmhandlung trifft das ebenso zu.

Im Alien-Prequel "Prometheus" (heute mal ohne dämlichen deutschen Untertitel), entdecken Forscher (Noomi Rapace und Logan Marshall-Green) in den verschiedensten Winkeln der Erde Hinweise, die darauf hindeuten, dass unsere Vorfahren von einem bestimmten Sternensystem fasziniert waren. Die gemalten/gekratzen/geformten/geklöppelten Sternhaufen deuteten die Forscher als das Sternensystem Zeta Reticuli, das dann auch sofort mit Unterstützung der Weyland-Yutani-Corporation angesteuert wird. Dort landet man auf dem Mond LV-223 und findet das Grauen.

Donnerstag, 9. August 2012

Gibs mir RETRO, du SAU!


Tarantino und Rodriguez haben mit ihren Grindhouse Filmen eine Welle an Produktionen losgetreten, die sich ebenfalls in dieser Sparte ihren Platz suchen - mal unabhängig davon ob ernst gemeint oder doch eher mit einem neckischen Augenzwinkern.
Stallone könnte das mit "Expendables" fürs Actionkino ebenfalls geschafft haben. Beispielsweise verlässt gerade der thematisch ähnlich gelagerte "Soldiers of Fortune" mein BluRay-Laufwerk. Ebenfalls auf 80er Jahre Action gebürstet, kommt SoF allerdings eher nur wie ein quarkiger Michael Dudikoff daher statt wie ein knackiger Stallone Streifen.