Donnerstag, 22. Dezember 2011

Er ist tot, Holmes!


Jeder Held, der etwas auf sich hält, hat eine Nemesis, einen Erzfeind, den optimalen Gegenspieler, an dem er seine Fähigkeiten wirklich messen kann.
Batman und Joker, Superman und Lex Luthor, Robin Hood und der Sheriff von Nottingham, Indiana Jones und die Nazis, Thor und Loki, Luke und Darth Vader, Anakin Skywalker und Intelligenz, PacMan und die Geister, Uwe Boll und brilliante Filmkunst, Orlando Bloom und Schauspielerei.... ach ihr wisst worauf ich hinaus will. Wer noch seine zwei Hirnzellen zusammen hat, kann sich bei der Überschrift denken, dass ich nun auf eines der berühmtesten Konterparts der Literatur und auch Filmgeschichte hinaus will:
Sherlock Holmes und Professor James Moriarty!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Samstag, 10. Dezember 2011

Killer Queen


Aufgewachsen in der Abgeschiedenheit der Wildnis, keimt in der sechzehnjährigen Hanna (Saoirse Ronan;  Abbitte, City of Ember, Loveley Bones) der Wunsch, in die Zivilisation zurück zu kehren. Doch es ist im Stadtdschungel viel gefährlicher für sie, denn in der Welt der Menschen lauert die CIA Agentin Marissa (Cate Blanchet; The Gift, Indiana Jones und der Kristallschädel, Benjamin Button) - die nicht eher ruhen wird, bis Hanna und ihr Vater Erik (Eric Bana; Black Hawk Down, Hulk, Troja) endlich tot sind.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Keine Deutsche Eichinger Produktion

Was unterscheidet den französischen Film von deutschen Produktionen? Nein, ich rede nicht von den Budgets, die sich wohl meist nicht dramatisch voneinander unterscheiden werden. Nein, es ist mehr das, was man aus den Budgets macht. Während unsereins sich dem x-ten Familien-Liebes-Drama-Klamauk oder der 1945ten Nazizeitverwurstung hingeben muss, traut man sich bei unseren Nachbarn nicht nur ab und an einen Blick über den Tellerrand zu werfen.
Die Ideen sind es, die am Ende den Unterschied zwischen langweiliger Gurke und interessantem Film machen.

Das fängt bei den Storykonzepten an und hört bei der handwerklichen Arbeit auf. Nun gut, die Geschichten holpern und stolpern manchmal ein wenig, wodurch WTF-Momente auch oft vorprogrammiert sind, aber man traut sich wenigstens von ausgetretenen Storypfaden abzuweichen. Dass solche Experimente nicht immer in einem vollen Erfolg münden, versteht sich von selbst. Aber auf dieses Weise kann man auch ohne ILM und Slasher-Bodycount einen Film interessant gestalten.
Handwerklich jedoch gibt es selten Grund zum meckern.

Die Schere und der hyperboreanische Kampfmönchyeti


Für die außergewöhnlichen Agenten der B.U.A.P gibt es nur wenige Konstanten im Leben. Als Freak existiert nun mal so etwas profanes wie Alltagstrott nicht. Die Freundschaft und Loyalität zueinander ist - trotz aller Reibereien - eine dieser Konstanten. Darum trifft die Gemeinschaft Liz´ Entführung durch den düsteren Magier Gilfryd besonders hart.

Seitdem haben Abe, Johann und Kate nur ein Ziel vor Augen: Kates RettungI Ihre Spur führt sie zu einer uralten Stadt in den eisigen Regionen des Stanovoi Gebirges. Doch was sie dort vorfinden , liegt jenseits ihrer Vorstellungskraft .

Big Trouble in Litte China


Was macht ein Verbrecherboss, wenn er ganz oben in der Nahrungskette angekommen ist? Sich auf der faulen Haut ausruhen und die Früchte seiner Arbeit genießen?  Wer das tut, ist schnell wieder weg vom Fenster, denn im Teich wachsen raschneue große Fische heran, wenn man nicht aufpasst. Der Goon weiß das nur zu gut, doch als er in trübsinniger Stimmung, melancholischen Gedanken an die Vergangenheit nachhängt, lässt er seine Deckung fallen.

Once Upon A Time In The East


Es war einmal im Fernen "Wilden" Osten, damals in den 30ern des neunzehnten Jahrhunderts, als die faschistische japanische Armee raubend, mordend und vergewaltigend (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge) durch das asiatische Hinterland zog. Damals stahl "The Weird" (Song Kang-ho) während eines Zugraubes eine Schatzkarte, weshalb "The Bad" (Lee Byung-hun) beauftragt wurde sie diesem wieder abzuluchsen. "The Good" (Jung Woo-sung) hingegen war Kopfgeldjäger und machte auf beide Jagd - ebenfalls des schnöden Mammons wegen.

Silent Night - Deadly Night


Ach war das schön in den guten alten Zeiten, als nervige, unartige Kinder zu Weihnachten vom Nikolaus gefressen wurden.
 Wie!? Was?! Er soll den Kindern Geschenke gebracht haben? So ein Nonsens! Das Geschenk war für die Eltern. Schließlich wurden die von den ätzenden Blagen befreit,  die ihnen die Haare vom Kopf fraßen und sowieso nur Unmengen an Geld gekostet haben.

Und genau von DIESEM, dem ECHTEN Weihnachtsmann handelt Jalmari Helanders "Rare Exports". Wie man sich anhand der Einleitung schon denken kann, haben wir es hier mit der "Supernatural" Version des fetten roten Mannes mit der weißen Matratze im Gesicht zu tun - und das ist auch gut so, denn Kindergeburtstag war gestern!
Doch entgegen dem Spruch: "Ich mag Kinder, aber ich könnte nie ein ganzes auf einmal essen!" Langt Nikolaus bei "Rare Exports" richtig zu. Ganze Horden von Kinder verschwinden plötzlich in der Vorweihnachtszeit. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass er seit vielen Jahren begraben war. Da sammelt sich natürlich eine Menge Kohldampf an.