Samstag, 2. Juli 2011

Der Höllenbursche ist zurück


Nach langer Zeit hab ich mir diese Woche endlich mal wieder einen Schwung Comics zugelegt. Natürlich geht es mir erstmal um den Erwerb der Serienfortsetzungen. Vorher lohnt sich eine neue Serie einfach nicht. Beim Einkauf musste ich dann auch sogleich merken, dass ich wohl länger nicht die neuen Bände gekauft hatte, als ich zunächst gedacht hatte. Verdammt! Das wird ein teurer Monat!

Den Anfang macht heut erstmal "Hellboy: Band 11 - Der Krumme" aus dem Hause Cross-Cult.

Über den roten Höllenjungen muss ich glaube ich nicht mehr allzu viel sagen, die Figur sollte den meisten aus den Kinofilmen bekannt sein. Daher steige ich auch direkt ein und fasse mal zusammen, worum es denn diesmal geht.
 


"Hellboy 11" ist ein Band mit Kurzgeschichten rund um HB.
Den Anfang macht die titelgebende Geschichte "Der Krumme", die von Richard Corben gezeichnet wurde. HB trifft in den Appalachen auf einen Mann, der in seiner Jugend seine Seele an den Teufel verkauft hat und sich nun seiner Nemesis stellen muss. Diese tritt ihm in Gestalt eines Dämons entgegen, der nur der KRUMME genannt wird. In seinem Gefolge befindet sich auch eine Schar von Hexen, die HB und dem jungen Mann allerlei Steine in den Weg legen. Doch hat das arrogante Höllenpack nicht mit Hellboys Steinfaust gerechnet.

In weiteren Geschichten verpasst HB dem kopflosen Geist von Blackbeard eine Watschen, verhilft der biblischen Gottheit Moloch in Portugal zu der Erkenntnis, warum es gesünder gewesen wäre eine fiktive Figur in einem Buch zu bleiben und in der Story "Das Mal" ist es ausnahmsweise HB, der einen Alptraum hat.

Abschließend gibt Mignola noch in zwei Geschichten, basierend auf der russischen Folklore, etwas über die Baba Jaga und die Ursprungsgeschichte von Koschej (Hellboy Band 9: Ruf der Finsternis) zum Besten.

Neben Corben geben sich dieses mal Duncan Fegredo, Jason Shawn Alexander, Guy Davis und Mike Mignola höchstpersönlich die Ehre, den Zeichenstift zu schwingen. So unterschiedlich wie die Geschichten, so unterschiedlich sind auch die Zeichenstile, doch keine Sorge, alle stehen dem Roten gut zu Gesicht.

Auch die Pulp-Schauergeschichten-Mystery-Weird-Plots machen wieder Laune und man darf sich durchaus fragen: "was raucht der Autor eigentlich, dass er auf so Ideen kommt?"

Aber egal was, ich hoffe er kommt nie von seinem Trip herunter.

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