Dienstag, 26. Februar 2008

Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

„Ladys and Gentlemen, willkommen zum heutigen Schaukampf im Schlechtgewichtsboxen. In der linken Ecke haben wir den Titelverteidiger J.R.R. Tolkien. In der rechten Ecke bereitet sich der Herausforderer Peter Jackson auf seinen Gegner vor. Wer meine Damen und Herren wird den Kampf gewinnen? Das wird heute sehr spannend werden. Während Tolkien mit einer Menge Erfahrung auf seiner Seite mit Sicherheit nicht so schnell in die Falle zu locken sein wird, kann Jackson mit einem übermächtigen Budget aufwarten.“

„Ring frei für Runde 1!“

Donnerstag, 21. Februar 2008

Herr der Ringe - Die Zwei Türme

Nächster Fall!“
„Guten Tag. Bevor wir starten, klären wir zunächst die Personalien. Wie lautet ihr Name?“
„Peter Jackson, euer Ehren.“
„Bitte setzen Sie sich und packen sie sich das Kraut aus dem Gesicht, das scheinbar ihr Haar ist. Ah, danke, sie sitzen doch mit dem Gesicht zum Gericht.
Was sind Sie von Beruf?“
„Regisseur.“
„Was verdienen sie so in etwa pro Film?“
„Kommt drauf an, aber es wird ein ganzer Arsch voll sein.“
„Herr Staatsanwalt, bitte verlesen sie die Anklageschrift!“


„Mr. Jackson, Ihnen wird zur Last gelegt den Film „Die Zwei Türme“ verbrochen zu haben. Dabei gestaltet sich diese cineastische Zeitverschwendung wie folgt. Der Film beginnt mit der schlechtesten Szene des ersten Herr der Ringe Filmes, für den sie sich ebenfalls zu verantworten haben.

Montag, 18. Februar 2008

Herr der Ringe - Die Gefährten

Der Herr der Ringe (ein nicht ganz ernst gemeinter Rückblick)
nach einer Nacherzählung eines Kerls, der nen Typ kennt, dessen Geliebte mal ein Verhältnis mit einem hatte, der einen kannte, der sich das Buch gekauft, den Einband gelesen und dann ins Regal gestellt hat.

So oder so ähnlich müsste eigentlich der Film im Vorspann angekündigt werden. Wäre wenigstens ehrlich. Denn nach dem Genuss dieses Machwerks hat man den Eindruck, dass die Macher gar nicht so recht im Bilde waren, was sie da machen. Oder der Druck durch das Studio war so groß, dass Peter Jackson sich zugunsten des Budgets prostituieren musste. So viel zum künstlerischen Anspruch, der immerzu im Kampf mit den ökonomischen Anforderungen steht. Dazu später mehr, wenn die Beispiele auftauchen.

Die Bücher sind wunderbar und wirklich jedem zu empfehlen, der gerne liest und Fantasy mag. Der Film ist eher was für Masochisten oder Leute, die das Buch nicht kennen und sich daher deutlich seltener wundern müssen, warum das auf der Leinwand Gezeigte mal gerade wieder null Sinn gemacht hat.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Von Wildschweinen und anderen Sauereien

Asterix bei den Olympischen Spielen

Romantix hat sich per Brieffreundschaft in die Prinzessin Griechenlands (!) verliebt. Dummerweise ist sie dem pöbelhaften Brutus versprochen, den sie aber so garnicht vor den Altar führen möchte. Daher kommt es zu einer Herausforderung: Wer die Olympischen Spiele gewinnt hat seinen Wert bewiesen und bekommt die Hand der Prinzessin. Asterix, Obelix, Miraculix und Troubadix begleiten Romantix nach Olympia um ihm bei den Wettkämpfen zur Seite zu stehen. Das ist auch bitter nötig, da Brutus garnicht daran denkt fair zu kämpfen.

Montag, 4. Februar 2008

Es war einmal in Amerika - Once upon a time in America

Die 1920er Jahre im New York zur Zeit der Prohibition waren ein hartes Pflaster, doch Noodles, Patsy, Max und Cookie schlagen sich für Kinder recht erfolgreich mit Erpressung und Schmuggel durch. Gangsterboss Bugsy sind sie jedoch ein Dorn im Auge, sodass er ihnen von Zeit zu Zeit auf die Pelle rückt. Bei einer dieser Begegnungen wird einer der Freunde tödlich von einer Kugel getroffen. Noodles rächt sich umgehend - von Raserei gepackt - und sticht den Mörder nieder. Selbst die eingreifenden Polizisten können ihn nicht aufhalten. So landet Noodles für über zwölf Jahr im Gefängnis. Als er entlassen wird, warten seine Freunde schon auf ihn. In der Zwischenzeit haben sie mit dem Schmuggel von Alkohol eine Menge Geld verdient und sind dabei ein kleines Gangsterimperium zu errichten. Noodles fügt sich in seine Rolle als zweiter Anführer nach Max, aber ihm behagen die neuen Methoden nicht. Er hält nicht viel vom Morden. Zudem hat er mit seinen unkontrollieren Gewaltausbrüchen und seiner Opium-Sucht zu kämpfen. Schließlich wird die Freundschaft von Max und Noodles auf eine harte Probe gestellt als die Situation eskaliert.